CFTC-Chef sieht Behörde als allein zuständig für Prognosemärkte

Wie CoinDesk berichtet, hat CFTC-Vorsitzender Mike Selig beim Digital Assets Summit an der Vanderbilt University bekräftigt, dass die US-Rohstoffaufsicht ihre ausschließliche Zuständigkeit für Prognosemärkte weiter verteidigen und den bundesrechtlichen Regulierungsstatus der Warenderivate-Märkte notfalls gerichtlich klären werde. Selig sagte, es spiele keine Rolle, ob sich Prognosemärkte auf Sport, Politik oder andere Themen beziehen: Alle Produkte, die rechtmäßig an von der CFTC regulierten Börsen angeboten werden, fielen in den Zuständigkeitsbereich der Behörde. Bundesstaaten könnten die föderale Aufsicht nicht durch Glücksspielgesetze ersetzen. Zuletzt habe die CFTC Klagen gegen Arizona, Illinois und Connecticut eingereicht, um ihre Regulierungskompetenz zu untermauern. Parallel arbeite die Behörde an Regeln im Rahmen des Dodd-Frank Act, um einen klaren Ordnungsrahmen für Prognosemärkte zu schaffen. Zudem kooperiere die CFTC mit der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) an einem Klassifizierungssystem für digitale Vermögenswerte, um Überschneidungen in der Aufsicht zu vermeiden.