CertiK-Bericht: 2026 verschärfte AML-Durchsetzung, Smart-Contract-Audits werden zur Pflicht
ME News berichtet, dass das Web3-Sicherheitsunternehmen CertiK am 28. April (UTC+8) den Report "State of Digital Asset Regulation 2026" veröffentlicht hat. Die Studie skizziert die globalen Regulierungstrends und kommt zu dem Schluss, dass die Regelwerke in wichtigen Jurisdiktionen wie den USA, der Europäischen Union, Hongkong und Singapur bis April 2026 weitgehend umgesetzt sind. Damit trete die Branche in eine Phase umfassender Compliance ein.
Laut Bericht hat die Durchsetzung der Geldwäschevorschriften (AML) die Wertpapierklassifizierung als größtes regulatorisches Risiko abgelöst. Weltweit hätten AML-bezogene Strafzahlungen im ersten Halbjahr 2025 mehr als 900 Mio. US-Dollar erreicht; Transaktionsmonitoring werde damit zur zentralen Compliance-Anforderung.
Zudem entwickelten sich Smart-Contract-Sicherheitsaudits von einer Best Practice der Branche zu einer verpflichtenden Voraussetzung für Lizenzen sowie Token-Listings. Parallel näherten sich die globalen Stablecoin-Regime an: Prinzipien wie vollständige Reserveunterlegung und lizenzierte Emission fänden breite Anwendung. Unterschiede zwischen einzelnen Jurisdiktionen sorgten dennoch weiter für erhebliche Compliance-Herausforderungen.
Mit zunehmender Angleichung der Regeln und strengerer Durchsetzung sei die Branche in eine "Ära strikter Compliance" eingetreten, so CertiK. Die Kernfrage für Unternehmen verschiebe sich von "ob" sie Compliance umsetzen zu müssen, hin zu "wie schnell" sie die nötigen Fähigkeiten aufbauen und operationalisieren können. Multijurisdiktionale Lizenzen, AML-Investitionen und laufende Sicherheitsaudits würden zu grundlegenden Eintrittsschwellen für institutionelles Wachstum. (Quelle: Foresight News)