Iran erklärt nicht autorisierte Schiffe in der Straße von Hormus zu legitimen Zielen

Iran hat alle nicht autorisierten Schiffe in der Straße von Hormus zu legitimen Zielen erklärt – eine weitere Belastungsprobe für die Waffenruhe zwischen den USA und Iran am Montag. CENTCOM-Chef Adm. Brad Cooper sagte, die IRGC habe innerhalb eines 12-Stunden-Fensters mit Raketen, Drohnen und kleinen Booten Schiffe angegriffen, die die USA im Rahmen von Project Freedom schützten. Cooper bestätigte, die USA hätten sechs iranische Kleinboote zerstört. Donald Trump nannte später die Zahl sieben, sprach von "fast boats" und fügte hinzu, das sei "alles, was ihnen noch bleibt". Ein südkoreanisches Frachtschiff wurde beschädigt; dies ist der einzige bestätigte Treffer. Drei iranische Raketen, die auf die VAE zielten, wurden abgefangen. An der Abwehr beteiligt war auch ein israelisches Iron-Dome-System, das heimlich in den VAE stationiert worden sein soll. Iran nahm zudem Öl-Infrastruktur in den VAE ins Visier. Trump warnte, Iran werde "vom Antlitz der Erde geblasen", sollte Teheran US-Schiffe angreifen. Gegenüber Fox News sagte er zudem, iranische Unterhändler seien "deutlich formbarer" als zuvor. Er skizzierte zwei Optionen: ein Abkommen in gutem Glauben oder die Wiederaufnahme militärischer Operationen. Brent sprang um 5,95% auf 114,61 US-Dollar, da die Märkte ein erhöhtes Eskalationsrisiko einpreisten. Die Waffenruhe vom 8. April gilt formal weiterhin, doch Coopers Briefing deutet auf den bislang deutlichsten Grenzfall einer Verletzung seit Wochen hin. $BTC hielt sich in der Asien-Sitzung trotz der Hormus-Schlagzeilen über 80.000 US-Dollar.