Bitwise schließt Struktur des Hyperliquid-ETFs ab: neue Handelspartner und Staking-Gebühr
Bitwise hat in einer zweiten Änderungsmitteilung vom 10. April zentrale Details für den geplanten Spot-Hyperliquid-ETF konkretisiert. In der Einreichung werden FalconX, Flowdesk, Nonco und Wintermute als neue Handelspartner genannt. Damit rückt ein möglicher Start in den USA näher, während der Wettbewerb im Krypto-ETF-Segment durch Anträge von 21Shares und Grayscale zunimmt.
Mit dem Update erweitert Bitwise die Liste zugelassener Trading-Counterparties. Neben den neu genannten Partnern waren zuvor A1, Nonco und Solios aufgeführt; Solios wird nun als Teil von FalconX ausgewiesen. Die Verwahrung der HYPE-Bestände des Trusts bleibt bei Anchorage Digital Bank. Für die tägliche Referenzbewertung liefert CF Benchmarks den Preis-Referenzsatz um 16:00 Uhr ET.
Der Fonds soll unter dem Ticker BHYP handeln und eine Managementgebühr von 0,67% erheben. Bitwise plant, den Großteil der HYPE-Bestände zu staken und zugleich eine Liquiditätsreserve von 30% vorzuhalten. Auf Staking-Erträge fällt eine Gebühr von 15% an, die zwischen Bitwise und Dienstleistern geteilt wird. Attestant, ein mit Bitwise verbundenes Unternehmen, kann als Staking-Operator fungieren. Damit kombiniert die Struktur Kurs-Exposure mit potenziellen Erträgen, bringt aber zusätzliche Komplexität gegenüber klassischen Spot-Krypto-ETFs.
Laut Bloomberg-Analyst Eric Balchunas deutet die Aufnahme finaler operativer Details in solchen Dokumenten häufig auf einen bevorstehenden Launch hin. Er verwies zudem darauf, dass der Hyperliquid-Token HYPE in den vergangenen zwölf Monaten um rund 200% zugelegt habe, begleitet von wachsender Aktivität auf der Onchain-Perpetuals-Plattform.
Bitwise hatte den ersten Antrag für einen Spot-Hyperliquid-ETF bereits im September eingereicht. In Europa wurde zudem ein verwandtes Produkt über Bitwise Europe am 9. April an der Deutschen Börse Xetra gelistet.