Bithumb will CEO Lee Jaewon trotz Bitcoin-Fehlzuteilung und Aufsichtsstrafe im Amt halten

PANews, 22. März — Die südkoreanische Kryptobörse Bithumb will die Amtszeit ihres CEO Lee Jaewon verlängern, obwohl das Unternehmen zuletzt in mehrere Vorfälle verwickelt war. Wie die "The Korea Times" berichtet, soll auf der ordentlichen Hauptversammlung am 31. März über einen entsprechenden Beschluss abgestimmt werden. Lees derzeitiges Mandat läuft in diesem Monat aus; bei Zustimmung würde er für weitere zwei Jahre bestellt. Bithumb war zuvor von der Financial Intelligence Unit (FIU) unter der Financial Services Commission wegen Verstößen gegen Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche sanktioniert worden. Die Maßnahmen umfassten eine teilweise Betriebsaussetzung für sechs Monate sowie ein Bußgeld von 36,8 Mrd. südkoreanischen Won (rund 24 Mio. US-Dollar). Zusätzlich erteilte die Behörde dem CEO eine formelle Verwarnung und setzte den verantwortlichen Meldebeauftragten für sechs Monate ab. Neben diesen Sanktionen wartet Bithumb weiterhin auf die Ergebnisse einer Untersuchung zu dem Vorwurf, Orderbücher mit ausländischen Plattformen geteilt zu haben.