Bitcoin klettert inmitten der US-Iran-Spannungen über 81.000 US-Dollar und untermauert Safe-Haven-Narrativ
CoinDesk zufolge stützt der Wettmarkt zur Frage "Wird der Bitcoin-Kurs am 7. Mai über 66.000 US-Dollar steigen?" derzeit klar ein Ja: Die implizierte Wahrscheinlichkeit liegt bei bis zu 99,9%. Bereits am 6. Mai signalisierte der Markt mit 99,8% eine sehr hohe Ja-Wahrscheinlichkeit.
Bitcoin hat die Marke von 81.000 US-Dollar überschritten. Der Sprung fällt in eine Phase zunehmender Spannungen zwischen den USA und Iran. Als Hintergrund werden US-geführte Luftangriffe auf iranische Ziele sowie Blockaden der Straße von Hormus genannt, die die Volatilität an den globalen Märkten erhöht haben. In diesem Umfeld zeigt sich Bitcoin robust, was seine Rolle als sicherer Hafen aus Sicht vieler Marktteilnehmer stützt.
Zuvor hatten Aussagen des früheren US-Präsidenten Trump zu möglichen Friedensgesprächen den Kurs auf rund 75.000 US-Dollar getrieben. Die aktuelle geopolitische Unsicherheit lenkt Anleger laut Bericht verstärkt in dezentrale Anlagen wie Bitcoin.
Der Ausbruch über 81.000 US-Dollar gilt zugleich als Bestätigung der vorab gehandelten Erwartung, dass Bitcoin am 6. und 7. Mai oberhalb von 66.000 US-Dollar bleibt. Die Preisentwicklung wird von fortdauernden geopolitischen Risiken und der allgemeinen Marktdynamik getragen. Viele Investoren sehen Bitcoin weiterhin als Absicherung gegen geopolitische Schocks.
Im Fokus bleiben die weiteren Entwicklungen in den US-Iran-Beziehungen, insbesondere Signale zu Deeskalation oder neuen Verhandlungen. Zusätzlich dürften Marktteilnehmer makroökonomische Daten und Aussagen der US-Notenbank Federal Reserve beobachten, die Impulse für die Kursbewegung liefern können. Auch Aktivitäten institutioneller Investoren sowie Mitteilungen großer Kryptobörsen werden als wichtige Treiber für Stimmung und Preisstabilität genannt.