Bitcoin rutscht unter 78.000 US-Dollar – Zweifel an Halt über 80.000 nehmen zu

Bitcoin ist am Donnerstag unter 78.000 US-Dollar gefallen, wie The Block berichtet. Der Rücksetzer verstärkt die Sorge, dass dem Markt die Dynamik für eine nachhaltige Erholung fehlt. Laut Daten verzeichneten Bitcoin-Spot-ETFs an vier Handelstagen in Folge Nettoabflüsse. Zu Wochenbeginn wurden zudem Long-Positionen im Umfang von rund 584 Mio. US-Dollar liquidiert, was die Risikobereitschaft weiter dämpfte. Analysten sehen kurzfristig wenig Spielraum für eine stabile Rückkehr über 80.000 US-Dollar, solange sich die Onchain-Nachfrage am Spotmarkt nicht erholt. Glassnode verweist darauf, dass der Spot-CVD (Cumulative Volume Difference) bei Bitcoin an neun aufeinanderfolgenden Handelstagen negativ war – die längste Phase mit Nettoverkäufen seit 2026. Zuvor hatte Bitcoin im Zuge einer Erholung bis 82.000 US-Dollar die Marke von 78.300 US-Dollar kurzzeitig zurückerobert, die als "true market average" gilt, fiel anschließend jedoch wieder darunter. Historische Zyklen deuten darauf hin, dass BTC in dieser Zone typischerweise mehrere Wochen bis Monate konsolidieren muss, um eine Verschiebung in der Bullen-/Bärenstruktur zu bestätigen.