Bitcoin fällt auf 2024er-Tief – Rekordabflüsse aus ETFs belasten
Nach Daten von CoinMarketCap ist Bitcoin zuletzt auf 59.073 US-Dollar gefallen und damit auf den niedrigsten Stand מאז Oktober 2024. Julio Moreno, Research-Chef bei CryptoQuant, sagte laut U.Today, die Korrektur habe den Markt nahe an ein neues Tief dieses Bärenzyklus gebracht. Am Freitag rutschte Bitcoin kurzzeitig unter 60.000 US-Dollar, erholte sich in der asiatischen Sitzung zwar wieder auf rund 61.000 US-Dollar, beendete die Woche aber dennoch mit einem Minus von 16%.
Als Auslöser gilt die robuste US-Arbeitsmarktstatistik, die an den Märkten zu einer Neubewertung der Erwartungen führte, dass die Zinsen länger auf erhöhtem Niveau bleiben.
Zusätzlichen Druck brachte ein Rekord beim Nettoabfluss aus Bitcoin-ETFs in dieser Woche. In Kombination mit einem stärkeren US-Dollar und steigenden Renditen von US-Staatsanleihen entzog der Kapitalabfluss Risikoanlagen weiter Liquidität. Aktien-, Anleihe- und Kryptomärkte gaben am selben Handelstag nach.
CryptoQuant meldete außerdem, die globale Bitcoin-Nachfrage sei in diesem Zyklus auf den niedrigsten Stand gefallen. Die Daten zeigen einen Gesamtrückgang um 501.000 BTC: Die Spot-Nachfrage sank in den vergangenen 30 Tagen um 272.000 BTC, die Futures-Nachfrage um 229.000 BTC. Der Markt richtet den Blick nun auf die weitere Nachfrageentwicklung. CryptoQuant betonte, das aktuelle Tempo der Nachfrageschrumpfung nähere sich dem Niveau nach dem Terra/Luna-Kollaps. Ähnliche Konstellationen habe es im November 2023 und im April 2025 gegeben, als die Stimmung ebenfalls deutlich schwächer gewesen sei.