Bitcoin auf Viermonatstief, Ether rutscht unter 2.000 US-Dollar – Volatilität löst Long-Liquidationen aus
Bitcoin ist auf den niedrigsten Stand seit dem 13. April gefallen, Ether unterschritt die Marke von 2.000 US-Dollar. In einem von Inflationssorgen geprägten Umfeld nach US-Luftangriffen kam es zu massiven Zwangsliquidationen: In den vergangenen 24 Stunden wurden Kryptopositionen im Wert von 958 Mio. US-Dollar glattgestellt, davon 897 Mio. US-Dollar auf der Long-Seite.
Trotz des Rückgangs unter 2.000 US-Dollar erreichte das Open Interest bei ETH ein Allzeithoch. Das deutet darauf hin, dass Marktteilnehmer eher Short-Positionen ausbauen, statt auf eine "Buy-the-Dip"-Erholung zu setzen.
Am Freitag laufen auf Deribit Optionen im Volumen von rund 8 Mrd. US-Dollar aus. Bei Bitcoin liegt der sogenannte Max-Pain-Preis bei 75.000 US-Dollar und damit leicht über dem aktuellen Spotkurs. Obwohl die Volatilität nahe ihren Jahrestiefs liegt, bleibt die Nachfrage nach Put-Optionen hoch.