Bitcoin legt im April um mehr als 14% zu – Geopolitik und volatile Märkte im Fokus
Analyse der QCP Group: Die Verhandlungen zwischen den USA und Iran sind erneut gescheitert. Der Waffenstillstand im Nahen Osten hält an, das geopolitische Umfeld bleibt damit weitgehend unverändert. Bei dem Dinner der White House Correspondents' Association kam es zu einem Schusswaffenvorfall; Donald Trump soll das mutmaßliche Ziel gewesen sein.
Zum Start des asiatischen Handels sprang BTC kurzzeitig über 79.000 US-Dollar, ETH stieg über 2.400 US-Dollar. Die Gewinne wurden jedoch rasch wieder abgegeben, nachdem Berichte für Nervosität sorgten, wonach Irans Außenminister zu Gesprächen mit Wladimir Putin nach Russland reist.
Seit April summiert sich das Plus von BTC auf über 14% – die vierte Gewinnwoche in Folge. Spot-BTC-ETFs verzeichneten neun Tage hintereinander Nettozuflüsse von insgesamt rund 2,11 Mrd. US-Dollar. Strategy stockte im laufenden Monat BTC im Wert von über 3,8 Mrd. US-Dollar auf.
Als zentrale Hürde gilt aktuell das CME-Gap nahe 82.000 US-Dollar. Die Funding-Raten bei BTC-Perpetuals bleiben negativ; ein Ausbruch über dieses Niveau könnte Short-Covering auslösen. Die implizite Volatilität ist weiter gefallen, während sich der Risk-Reversal-Skew leicht verengt hat – ein Signal für eine allmählich zurückkehrende Nachfrage nach Aufwärts-Exposure.
Wichtige Termine dieser Woche: Quartalszahlen von Microsoft, Amazon, Meta und Google sowie der Zinsentscheid des FOMC am 29. April. Am 30. April folgen die Zahlen von Apple sowie das US-BIP für Q1 und die PCE-Daten für März.