Bitcoin rutscht auf 66.700 US-Dollar: Longs werden aus dem Markt gedrückt, ETFs verzeichnen weiter Abflüsse
Bitcoin ist um rund 6,75% auf etwa 66.700 US-Dollar gefallen und hat damit eine Welle von Zwangsliquidationen im gehebelten Handel ausgelöst. Nach Daten von @coinglass_com wurden innerhalb von 24 Stunden Positionen im Umfang von 1,48 Mrd. US-Dollar bei 221.187 Tradern liquidiert; Long-Positionen machten davon 1,35 Mrd. US-Dollar aus. Die größte Einzel-Liquidation betraf eine BTC-Position über 27,5 Mio. US-Dollar auf Hyperliquid.
Marktbeobachter sehen keinen einzelnen Auslöser, sondern das Zusammenwirken mehrerer Faktoren. US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichnen inzwischen den elften Handelstag in Folge Nettoabflüsse von zusammen rund 3,45 Mrd. US-Dollar – die längste Negativserie seit dem Start, angeführt vom BlackRock-Fonds IBIT.
Zusätzlichen Druck lieferte der erste Bitcoin-Verkauf von Strategy seit vier Jahren, der das "Never-Sell"-Narrativ dämpfte. Zudem scheint Kapital in US-Aktien umzuschichten; der S&P 500 notiert auf einem Rekordhoch. Der Indikator bitcoin:native liegt derzeit etwa 45% unter seinem Oktober-Hoch nahe 126.000 US-Dollar.