Bitcoin: 3,5–4 Millionen BTC verloren oder inaktiv, BIP 360 stärkt Taproot gegen Quantenrisiken

Etwa 3,5 bis 4 Millionen BTC, rund 18 % des auf 21 Millionen begrenzten Bitcoin-Angebots, gelten als verloren oder inaktiv, während jüngste Bedenken hinsichtlich Quantencomputing sich auf alte P2PK-Wallets konzentrieren, die theoretisch geknackt werden könnten und sogenannte "Zombie"-Coins freisetzen würden. Onchain-Daten zeigen, dass das zirkulierende Angebot bei etwa 20,34 Millionen BTC liegt, wovon 0,66 Millionen noch geschürft werden müssen, verteilt auf Privatanleger und andere Investoren mit 8,63 Millionen BTC (42 %), verlorene und inaktive Coins mit 3,50 Millionen BTC (17 %), Börsen mit 2,30 Millionen BTC (11 %), Miner mit 1,80 Millionen BTC (9 %), börsennotierte und private Unternehmen mit 1,40 Millionen BTC (7 %), ETFs und Fonds mit 1,30 Millionen BTC (6 %) sowie Regierungen mit 0,13 Millionen BTC (1 %), laut von Bull Theory zitierten Daten. Entwickler haben BIP 360 in die Bitcoin-Codebasis integriert, das PaytoMerkleRoot (P2MR) einführt, um Taproot-Adressen gegen langfristige Quantenangriffe zu sichern, während Institutionen wie ETFs, Fonds und Unternehmen seit 2020 etwa 2,53 Millionen BTC akkumuliert und im aktuellen Zyklus 1,314 Millionen BTC an Umverteilung absorbiert haben, ein Muster, das laut einigen Analysten darauf hindeutet, dass der Markt quantenbezogene Risiken möglicherweise überschätzt.