Bitcoin-ATM-Betreiber Bitcoin Depot beantragt Insolvenzschutz nach Chapter 11 – Regulierung und Sicherheitsvorfall belasten

Bitcoin Depot (BTM), ein an der Nasdaq notierter Betreiber von Bitcoin-Geldautomaten, hat am 18. beim US-Bezirksgericht für den Southern District of Texas Insolvenzschutz nach Chapter 11 beantragt. Das Unternehmen kündigte eine geordnete Liquidation sowie den Verkauf von Vermögenswerten an. CEO Alex Holmes verwies auf deutlich verschärfte Compliance-Vorgaben, Beschränkungen bei Transaktionslimits und Betriebsverbote in einzelnen Regionen. Das derzeitige Geschäftsmodell sei unter diesen Rahmenbedingungen nicht mehr tragfähig. Zusätzlich belastet ein Sicherheitsvorfall aus April 2026, der zu einem Verlust von 3,7 Mio. US-Dollar führte. Im ersten Quartal 2026 sank der Umsatz im Jahresvergleich um 49,2%, unterm Strich stand ein Nettoverlust von 9,5 Mio. US-Dollar. Nach Angaben von The Block sind inzwischen sämtliche mehr als 9.000 von Bitcoin Depot betriebenen Bitcoin-ATMs weltweit außer Betrieb. Auch die Auslandsaktivitäten, einschließlich Kanada, sollen eingestellt werden.