Unternehmens-Treasuries kauften im April 64.722 BTC – Rekord bei ATM-Finanzierungen von 3,3 Mrd. US-Dollar
Laut BlockBeats: BitcoinTreasuries.net hat am 9. Mai seinen Corporate-Adoption-Report für April 2026 veröffentlicht. Demnach stockten börsennotierte Unternehmen und Corporate Treasuries ihre Bitcoin-Bestände im April zusammen um 64.722 BTC auf; der Nettouzuwachs lag bei rund 57.791 BTC. Damit zählt der Monat zu den größten Kaufphasen seit Mitte 2025.
Den größten Anteil lieferte Strategy: Das Unternehmen erwarb im April insgesamt 56.235 BTC. Finanziert wurde der Zukauf vor allem über ATM-Programme (at-the-market) der Titel STRC und MSTR. STRC brachte zwischen dem 1. April und dem 3. Mai 3,3 Mrd. US-Dollar ein und stand damit für rund 80% der gesamten ATM-Finanzierung von Strategy in Höhe von 4,1 Mrd. US-Dollar im selben Zeitraum – ein Monatsrekord.
Der Report hebt zudem hervor, dass die BTC-Käufe der Unternehmensreserven allein im April nahezu das gesamte Netto-Kaufvolumen der beiden vorangegangenen Quartale erreichten. Das werte man als starken Auftakt für Q2.
Bitcoin-ETFs halten aktuell oder bieten ein Engagement von rund 1,5 Mio. BTC und liegen damit um etwa 300.000 BTC über den Unternehmensreserven. Beim Bestandsrennen liegen BlackRocks IBIT und Strategy nahezu gleichauf: Zum 5. Mai hielt Strategy 818.334 BTC, IBIT rund 818.147 BTC.
Außerdem beziffert der Bericht die Altcoin-Reserven von Unternehmen derzeit auf etwa 22 Mrd. US-Dollar. Davon entfallen rund 16,2 Mrd. US-Dollar auf ETH-Reserven.