Bitcoin steigt erstmals seit drei Monaten wieder auf 78.000 US-Dollar
Wie CoinDesk berichtet, hat Bitcoin (BTC) in den vergangenen Wochen kontinuierlich zugelegt. Am heutigen Tag erreichte der Kurs kurzzeitig die Marke von 78.000 US-Dollar, trifft dort aktuell aber auf starken Widerstand. Damit ist Bitcoin erstmals seit fast drei Monaten wieder auf diesem Niveau; zuletzt wurde die Schwelle Anfang Februar dieses Jahres erreicht.
Daten von CoinGecko zeigen: In den vergangenen 24 Stunden stieg der Bitcoin-Preis um 2,5%, auf Wochensicht um 5,3%, in 14 Tagen um 8,9% und im Monatsvergleich um 13,8%. Seit Jahresbeginn liegt BTC dennoch 11,7% im Minus.
Im Markt wird diskutiert, ob Bitcoin (BTC) in eine frühe Phase eines neuen Bullenmarkts eintreten könnte. Als Treiber der jüngsten Erholung gilt unter anderem die Erwartung, dass Präsident Trump rasch zu einem Nuklearabkommen mit dem Iran kommen will. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat zwar für Verunsicherung gesorgt, zugleich wächst die Hoffnung auf ein Ende der Spannungen. Ein Abkommen könnte die Risikobereitschaft stützen. Bei einer Beruhigung der Lage könnten zudem Öl- und Erdgaspreise fallen, was riskantere Anlageklassen begünstigen würde. Bitcoin (BTC) könnte davon profitieren.
Ein weiterer Faktor ist die US-Geldpolitik: Im Mai soll Kevin Warsh den Vorsitz der US-Notenbank übernehmen. Auch wenn eine Zinssenkung im April 2026 als wenig wahrscheinlich gilt, wird eine Reduktion bereits im kommenden Monat nicht ausgeschlossen. Sinkende Zinsen könnten eine neue Aufwärtsbewegung bei Bitcoin (BTC) auslösen. Warsh dürfte zudem empfänglicher für den Wunsch von Präsident Trump nach niedrigeren Zinsen sein.
Sollten beide Entwicklungen eintreten, könnten Bitcoin (BTC) und der breitere Kryptomarkt in einen neuen Bullenmarkt übergehen. Gleichzeitig bleibt die Risikoneigung privater Anleger derzeit niedrig, was den Aufschwung bremsen könnte.