Bernstein: Struktureller Bullenmarkt bei Bitcoin dürfte sich fortsetzen

Analysten des Investment-Research-Hauses Bernstein sehen die Fundamentaldaten des Kryptomarkts weiter auf dem Weg der Besserung. Wie The Block berichtet, habe das jüngste Tief bei 60.000 US-Dollar bei Bitcoin einen klaren Boden markiert. Mit Kursen nahe 80.000 US-Dollar, getragen von institutioneller Nachfrage, sei der Markt aus Sicht von Bernstein gut positioniert für einen längerfristigen, strukturellen Aufwärtszyklus. Bernstein-Analyst Gautam Chhugani nennt mehrere zentrale Treiber: • Ausbau institutioneller Zugangswege: Der Start von Morgan Stanley's Bitcoin-ETF sowie die Spot-Handelsplattform für Bitcoin/ETH von Charles Schwab. Rund 60% des Bitcoin-Angebots seien seit über einem Jahr nicht bewegt worden, was auf eine stabilere Halterstruktur hindeute. • Fortgesetzte Akkumulation durch Strategy: Das Produkt STRC Perpetual Preferred Stock habe einkommensorientierte Anleger angezogen. Der Bestand liege derzeit bei 818.334 Bitcoin. • Rekordnachfrage nach Stablecoins: Das Stablecoin-Angebot habe die Marke von 300 Mrd. US-Dollar überschritten, entkoppele sich stärker von Krypto-Marktzyklen und spiegele anhaltendes Wachstum realwirtschaftlicher Zahlungs- und Abwicklungsbedarfe. • Schnelles Wachstum tokenisierter Real-World-Assets: Der Gesamtwert tokenisierter Vermögenswerte wie Private Credit und Staatsanleihen liege bei 345 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 110% gegenüber dem Vorjahr. Als langfristiges potenzielles Risiko verweist Bernstein zudem auf Quantencomputing. Das Blockchain-Ökosystem habe nach Einschätzung des Hauses jedoch ausreichend Zeit, um auf Post-Quantum-Sicherheitsstandards umzusteigen.