Frankreich drängt auf strengere Regeln für Krypto und Stablecoins – Fokus auf US-Dollar-gebundene Token in Europa
Wie ME News berichtet, erklärte Denis Beau, Erster Vizegouverneur der Banque de France, am 10. April (UTC+8) beim EUROFI High-Level Seminar, die französische Zentralbank setze sich dafür ein, dass die Europäische Union im Rahmen der Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA) die Zahlungsbeschränkungen für Nicht-Euro-Stablecoins verschärft. Im Fokus stünden Stablecoins, die an den US-Dollar gekoppelt sind. Beau warnte, die bisherigen Regelungen könnten nicht ausreichen, um die Risiken einer breiten Nutzung von Stablecoins angemessen abzudecken.
Bereits am 7. April verabschiedete die französische Nationalversammlung zudem ein Anti-Betrugs-Gesetz, das eine jährliche Meldepflicht für selbstverwahrte Krypto-Wallets mit einem Wert von über 5.000 € vorsieht. Das Gesetzgebungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. (Quelle: ChainCatcher)