Bank of America verdient im 1. Quartal 8,6 Mrd. US-Dollar und übertrifft Erwartungen
Bank of America ($BAC) hat im 1. Quartal einen Nettogewinn von 8,6 Mrd. US-Dollar erzielt. Das entspricht einem Plus von 17% gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn je Aktie lag bei 1,11 US-Dollar und übertraf damit die Markterwartung von 1,01 US-Dollar. Gleichzeitig markiert das Ergebnis den höchsten Gewinn je Aktie der Bank seit fast zwei Jahrzehnten.
Die Erlöse stiegen um 7,2% auf 30,43 Mrd. US-Dollar und lagen damit über der Schätzung von 29,93 Mrd. US-Dollar. Rückenwind kam von höheren Nettozinserträgen, steigenden Handelserträgen und kräftigeren Gebühren im Investmentbanking.
Die Erlöse aus dem Aktienhandel legten um 30% auf 2,83 Mrd. US-Dollar zu und trugen zum besten Handelsquartal der Bank seit 15 Jahren bei. Die Investmentbanking-Erlöse stiegen um 21% auf 1,8 Mrd. US-Dollar. Der Nettozinsertrag erhöhte sich um 9% auf 15,9 Mrd. US-Dollar.
CEO Brian Moynihan verwies auf 290 Basispunkte operativen Leverage, was Verbesserungen bei den Renditen auf Eigenkapital und Vermögen unterstützt habe.
Der Bericht reiht sich in starke Zahlen zum 1. Quartal von JPMorgan (+13% Gewinn) und Goldman Sachs (+19% Gewinn) ein und stützt den Optimismus hinsichtlich der Fundamentaldaten von US-Unternehmen trotz geopolitischer Belastungsfaktoren.