Kelp-DAO-Angreifer sollen fast gesamte Beute von 220 Mio. US-Dollar gewaschen haben – nur noch 1,7 Mio. verbleiben
Nach Angaben von ChainCatcher unter Berufung auf The Defiant hat der Angreifer nach dem Crosschain-Bridge-Hack bei Kelp DAO nahezu die gesamten 220 Mio. US-Dollar an nicht eingefrorenen Geldern über Geldwäschekanäle verschoben. On-Chain-Daten von Arkham Intelligence zufolge liegen im ursprünglichen Wallet des Angreifers nur noch rund 1,7 Mio. US-Dollar.
Den Berichten zufolge besteht eine Verbindung zu Nordkorea. Der Täter soll bereits im April einen Crosschain-Bridge-Angriff auf LayerZero mit einem Volumen von 292 Mio. US-Dollar durchgeführt haben. Die gestohlenen Mittel wurden über Privacy-Tools und Protokolle wie THORChain, Wasabi, Tornado Cash und Umbra bewegt.
Als bislang einzig sicherbares Volumen gelten rund 71 Mio. US-Dollar in Ethereum, die der Arbitrum Security Council am 20. April eingefroren hat. In einem am 18. Mai veröffentlichten Bericht schrieb LayerZero den Angriff der nordkoreanischen Gruppe TraderTraitor zu.
Kelp selbst konnte nach eigenen Angaben durch die Migration zu Chainlink CCIP sowie über die Initiative DeFi United rund 116.000 rsETH zurückgewinnen. Bei Aave nahm das Safety Module derweil etwa 190 Mio. US-Dollar an Bad Debt auf.