Argentinien öffnet Weg für nicht deklariertes "Matratzengeld" in Krypto-Plattformen und Broker
Argentinien hat seinen Rechtsrahmen aktualisiert, sodass Bürger zuvor nicht deklariertes "Matratzengeld" über Kryptobörsen und andere Broker investieren können, wie aus neuen Vorschriften der argentinischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (CNV) im Rahmen des kürzlich verabschiedeten Gesetzes zur steuerlichen Amnestie hervorgeht. Die Allgemeinverfügung Nr. 1108 erlaubt diesen Mitteln den Zugang zum lokalen Finanzsystem durch Bareinzahlungen bei Brokern oder Virtual Asset Service Providers (VASPs) sowie durch Transaktionen mit virtuellen Vermögenswerten von und zu Konten bei registrierten VASPs. Die CNV erklärte, jahrelange Währungskontrollen, hohe Inflation und ein restriktives Steuersystem hätten eine weit verbreitete Informalität gefördert. CNV-Präsident Roberto E. Silva und Wirtschaftsminister Luis Caputo betonten, der Zufluss solcher Mittel in Argentiniens Finanzsystem sei entscheidend für die Erweiterung der inländischen Kapitalmärkte und die Förderung von Investitionen in die Realwirtschaft.