Arbitrum friert ETH des KelpDAO-Angreifers per System-Transaktion ein

Arbitrum hat 30.766 ETH eingefroren, die dem Angreifer im KelpDAO-Fall zugeordnet werden. Darauf verwies Haseeb Qureshi, Managing Partner bei Dragonfly, am 21. April laut Huoxing Finance. Qureshi zufolge handelt es sich bei der eingesetzten Transaktionsart um ArbitrumUnsignedTxType (EIP2718 Typ 0x65/101). Diese System-Transaktion kann nicht von einer üblichen EOA (Externally Owned Account) signiert werden, sondern ausschließlich vom Arbitrum Security Council in ArbOS eingespeist werden. Ein Chain-Rollback oder eine nachträgliche Umschreibung der Historie fand dabei nicht statt. Faktisch sei es eine Wiederherstellung auf Zustands-Ebene: Der private Schlüssel des Angreifers kann weiterhin Transaktionen signieren, die ETH auf der betroffenen Adresse wurde jedoch durch die Chain selbst transferiert. Der Vorgang unterstreicht zudem die Befugnisse des Security Council in "katastrophalen Notfällen", wie sie in Arbitrum's Dokumentation zur schrittweisen Dezentralisierung beschrieben sind.