Arbitrum-Sicherheitsrat nutzt Notfallbefugnisse und verschiebt 30.765 ETH vom Angreifer

Wie ME News berichtet, hat Haseeb Qureshi, Managing Partner bei Dragonfly, am 21. April (UTC+8) den Schritt des Arbitrum Security Council eingeordnet, 30.765 ETH aus dem Besitz des Kelp-DAO-Angreifers auf eine sichere Adresse zu übertragen und einzufrieren. Demnach handelt es sich bei der Transaktion um ArbitrumUnsignedTxType (EIP2718 Typ 0x65/101) – eine systemseitige Transaktion, die nicht von einer normalen EOA signiert werden kann, sondern ausschließlich vom Arbitrum Security Council in ArbOS eingespeist wird. Ein Chain-Rollback oder eine nachträgliche Umschreibung der Historie habe nicht stattgefunden. De facto sei es eine Wiederherstellung auf Zustands-Ebene: Der private Schlüssel des Angreifers kann weiterhin Transaktionen signieren, die ETH auf der betreffenden Adresse wurden jedoch durch die Chain selbst verlagert. Der Vorgang unterstreiche zudem die Befugnisse des Security Council in "katastrophalen Notfallszenarien", wie sie in der Arbitrum-Dokumentation zur schrittweisen Dezentralisierung beschrieben sind. (Quelle: Foresight News)