Analysten sehen institutionellen Wandel: Bitcoin wandelt sich vom Tech-Proxy zum digitalen Wertaufbewahrungsmittel

Bitcoin durchläuft eine entscheidende Neupositionierung, da Analysten eine Verschiebung im institutionellen Eigentum hervorheben, die BTCs Rolle als digitales Wertaufbewahrungsmittel trotz jüngster Abflüsse aus Spot-ETFs stärken könnte, wie aus aktuellen Marktanalysen hervorgeht. Die aktuelle Kursentwicklung zeigt eine starke 30-Tage-Korrelation von 0,78 mit BlackRocks iShares Expanded Tech-Software Sector ETF (IGV), wobei EMJ Capital-Gründer Eric Jackson anmerkt, dass Bitcoin eher wie eine Technologieaktie als wie ein traditioneller Safe-Haven-Vermögenswert gehandelt wird. Markttechniker verweisen auf übereinstimmende Handelsvolumina, Absicherungsverhalten bei Optionen und die Dominanz technologieorientierter institutioneller Anleger, während sie den schrittweisen Einstieg von Staatsfonds, Pensionsfonds und Unternehmenskassen erwarten, die typischerweise über Jahrzehnte investieren und Kapitalerhalt sowie Kaufkraft priorisieren. Analysten ergänzen, dass ETF-Abflüsse einer Portfolio-Neugewichtung inmitten laufender Due-Diligence-Prüfungen durch neue institutionelle Investoren ähneln, und beobachten Stablecoin-Guthaben an Börsen, Bitcoins Performance gegenüber Tech-Aktien sowie regulatorische Einreichungen von staatlichen Stellen als Schlüsselindikatoren für den Übergang zum Wertaufbewahrungsstatus.