Analyst: Venezuela hortete seit 2018 über 60 Mrd. USD in Bitcoin und USDT als Schattenreserven
Die Regierung unter Venezuelas Präsident Maduro hat seit 2018 mehr als 60 Milliarden US-Dollar in Bitcoin und USDT als "Schattenreserven" angehäuft, indem sie Goldswaps nutzte und USDT-Abwicklung für Rohölexporte verlangte, um Sanktionen zu umgehen, so Analyst Serenity am 5. Januar. Die Analyse schätzt, dass zwischen 2018 und 2020 über Goldswaps erworbene Bitcoin, bei denen Golderlöse zu einem Durchschnittspreis von 5.000 USD pro BTC umgewandelt wurden, heute etwa 45 bis 50 Milliarden US-Dollar wert sind, während Bitcoin aus Ölexporten zwischen 2023 und 2025 auf rund 10 bis 15 Milliarden US-Dollar geschätzt werden und etwa 500 Millionen US-Dollar in Bitcoin aus Mining-Aktivitäten 2023–2024 beschlagnahmt wurden. Insgesamt berechnet Serenity, dass Venezuela von 2018 bis 2026 BTC-Bestände im Wert von etwa 56 bis 67 Milliarden US-Dollar aufgebaut hat, was mehr als 660.000 Bitcoin entspricht, mit einer Untergrenze von 600.000 BTC. Serenity merkt zudem an, dass Maduros aktuelle Festnahme nicht zwangsläufig bedeutet, dass die USA vollständige Kontrolle über diese Bitcoin haben, und dass der bevorstehende große Prozess um Maduro die globale Bitcoin-Marktstruktur neu gestalten könnte.