Analyst: BTC-Derivate-Positionierung bleibt bullish trotz Kurseinbruch, warnt vor erneutem Deleveraging-Risiko
Krypto-Marktanalyst Axel Adler Jr. erklärte am 30. Januar, dass die "Long vs. Short Liquidations Dominance" bei Bitcoin 97 % erreicht habe, wobei der 30-Tage-Durchschnitt auf 31,4 % gestiegen sei, was darauf hindeute, dass nahezu alle Zwangsliquidationen im vergangenen Monat Long-Positionen getroffen hätten und Käufer anhaltendem systemischem Druck ausgesetzt gewesen seien. Er merkte an, dass solch extreme Oszillatoren mit Höhepunkten bei Zwangsverkäufen und kurzfristiger Stabilisierung zusammenfallen können, argumentierte jedoch, dass sie ohne zusätzliche Bestätigung keine dauerhafte Trendumkehr signalisieren, wobei ein nachhaltigerer lokaler Boden erfordern würde, dass der Oszillator auf null zurückkehrt oder der 30-Tage-Durchschnitt sinkt. Axel fügte hinzu, dass trotz des starken Kursrückgangs und kaskadierender Liquidationen die BTC-Funding-Raten positiv bleiben, mit einem gestrigen Wert von annualisierten 43,2 %, unter den 100 %+ Höchstständen von Oktober bis November, aber immer noch dominante Nachfrage nach Long-Exposure zeigend und nur kurzen, sporadischen negativen Werten im vergangenen Monat. Ihm zufolge deuten positive Funding-Raten während großangelegter Liquidationen darauf hin, dass der Markt entweder schnell Long-Positionen wieder aufbaut oder diese nicht vollständig ausgespült hat, was impliziert, dass das Deleveraging unvollständig sein könnte und während Long-Positionen stark getroffen wurden, die Gesamtpositionierungsstruktur bei BTC-Derivaten weiterhin bullish ausgerichtet bleibt.