Aave veröffentlicht Post-Mortem zum rsETH-Vorfall vom 18. April
Wie Huo Xing Cai Jing berichtet, hat Aave am 31. Mai einen Untersuchungsbericht zum rsETH-Vorfall vom 18. April veröffentlicht. Demnach akzeptierte die rsETH-LayerZero-V2-Cross-Chain-Bridge von Kelp bei der Übertragung von Unichain nach Ethereum gefälschte Nachrichten. In der Folge gab der Adapter auf der Ethereum-Seite 116.500 rsETH frei, ohne dass auf der Unichain-Seite eine entsprechende Verbrennung erfolgte.
Aave zufolge lief der Angriff über eine Infrastruktur eines Drittanbieters für Cross-Chain-Bridges. Der Angreifer zahlte die erbeuteten rsETH in acht Aave-V3-Positionen ein und lieh sich 82.650 WETH sowie 821 wstETH, was die Aave-Märkte belastete.
Aave erklärte, dass die vom Angreifer auf Arbitrum gehaltenen rsETH inzwischen verbrannt wurden. Zudem habe der LayerZero-OFT-Adapter in fünf Tranchen insgesamt 116.131,72 rsETH nachgeschossen und damit die vollständige Deckung des rsETH wiederhergestellt. Die betroffenen WETH- und rsETH-Märkte seien wieder im Normalbetrieb.