10x Research: Bitcoin-Rückgang durch Inflationsdaten ausgelöst, nicht durch Strategy-Verkäufe
ChainCatcher berichtet unter Berufung auf CoinDesk: Markus Thielen, Gründer von 10x Research, führt den jüngsten Rückgang von Bitcoin unter 60.000 US-Dollar vor allem auf institutionelle Verkäufe über Spot-ETFs zurück – und nicht auf die häufig dafür verantwortlich gemachten Verkäufe von Strategy.
Seit der Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisdaten (CPI) für April am 12. Mai, die über den Erwartungen lagen, verzeichneten in den USA gelistete Bitcoin-ETFs kumuliert Nettoabflüsse von rund 5,4 Mrd. US-Dollar. Im gleichen Zeitraum baute Strategy seine Bitcoin-Position laut Thielen um etwa 2 Mrd. US-Dollar aus und gehörte damit zu den wenigen größeren Käufern am Markt.
Thielen warnte, dass eine Veröffentlichung der CPI-Daten für Mai an diesem Mittwoch über 4% eine kurzfristige Erholung bei Bitcoin fragil machen könnte. 10x Research erwartet 4,3% und liegt damit über der Markterwartung von 4,2%. Steigende Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der Fed könnten Risikoanlagen zusätzlich belasten.
Auch bei Stablecoins seien Abflüsse zu beobachten: In der vergangenen Woche lagen die Nettoabflüsse bei etwa 1,7 Mrd. US-Dollar, im bisherigen Monatsverlauf kumuliert bei 5,5 Mrd. US-Dollar. Das deute auf anhaltende Kapitalabflüsse aus dem breiteren Kryptomarkt hin.
Thielen sagte: "Institutionelle ETF-Fondsflüsse sind der zentrale Preistreiber – folge dem Geld, nicht dem Narrativ."