Dark-Pool-Verkaufsorder über 1,3 Mrd. US-Dollar bei IBIT steht im Verdacht, den BTC-Rückgang ausgelöst zu haben
ME News berichtet, dass Analysten am 27. Mai (UTC+8) einen möglichen Zusammenhang zwischen einem großvolumigen Dark-Pool-Deal im BlackRock-Bitcoin-ETF iShares Bitcoin Trust (IBIT) und dem jüngsten Kursrutsch von Bitcoin sehen. Laut Daten wurden am Dienstag um 14:30 Uhr UTC in einer einzelnen Dark-Pool-Transaktion 29,2 Mio. IBIT-Anteile verkauft, ein Volumen von rund 1,3 Mrd. US-Dollar. Unmittelbar nach dem Abschluss fiel der Bitcoin-Kurs binnen zehn Minuten von 77.875 auf 76.720 US-Dollar und rutschte anschließend weiter auf etwa 75.600 US-Dollar ab.
Alex Thorn, Research Director bei Galaxy Digital, bezeichnete den Vorgang als den größten IBIT-Dark-Pool-Trade, den er je gesehen habe. Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas ergänzte, die Order sei 22-mal größer gewesen als die zweitgrößte IBIT-Verkaufsorder des Tages.
Parallel dazu verzeichnen US-Spot-Bitcoin-ETFs seit acht Handelstagen in Folge Nettoabflüsse. Seit dem 14. Mai summieren sich die Abflüsse auf mehr als 2 Mrd. US-Dollar. Allein am Dienstag meldete IBIT einen Nettoabfluss von rund 192 Mio. US-Dollar. Zudem reduzierte Jane Street seine Bitcoin-ETF-Bestände im ersten Quartal um etwa 70%, während Goldman Sachs die Position um rund 10% kürzte. Das deutet darauf hin, dass einzelne Institutionen ihre Engagements in Bitcoin-ETFs zurückfahren. (Quelle: BlockBeats)