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Jai Hamid

Wall-Street-Analysten senken Kursziele für Robinhood, halten aber optimistische Kaufempfehlungen bis 2026 aufrecht

Robinhood meldete für das vierte Quartal Erlöse von 1,28 Milliarden US‑Dollar und verfehlte damit den Konsens von 1,35 Milliarden US‑Dollar, während ein Gewinn von 0,66 US‑Dollar je Aktie die Prognose von 0,63 US‑Dollar übertraf und die Aktie am Mittwoch nach einem Rückgang von 24 % seit Jahresbeginn bis Dienstag weitere 9 % nachgab. Trotz schwächerer Nettozuflüsse und gemischter Profitabilitätskennziffern senkten große Häuser wie Goldman Sachs, Deutsche Bank und Barclays ihre 12‑Monats‑Kursziele, behielten jedoch Kaufempfehlungen bei und verwiesen auf Aufwärtspotenzial bis 2026 sowie Rekordwerte bei der Nutzeraktivität, wie aus Analystenberichten hervorgeht. Einige Banken wie Morgan Stanley und JPMorgan bleiben zurückhaltender mit „Equal‑Weight“- oder neutralen Einschätzungen und verweisen auf kurzfristige Risiken durch das Kryptogeschäft und nachlassende Einlagen.