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James Halver

Vitalik Buterin fordert radikale Experimente auf Ethereum-Anwendungsebene bei unverrückbaren Kernprinzipien

Am 5. März veröffentlichte Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin auf X einen längeren Beitrag, in dem er Entwickler dazu aufrief, auf der Anwendungsebene von Ethereum deutlich mutiger und offener zu experimentieren, ohne die grundlegende Sicherheit und Zensurresistenz der Blockchain anzutasten. Er argumentiert, dass der heutige Stack rund um L2s, Wallets, DeFi, Oracles und aufkommende KI-Agenten Risiken häufig wieder zentralisiere und als KI-native, datenschutzorientierte Anwendungen neu gedacht werden müsse, die dennoch Ethereums vertrauenslose Garantien erben. Zudem kritisiert Buterin eine kurzfristige, „Casino“-Kultur rund um Memecoins und NFTs und plädiert stattdessen für „Sanctuary Tech“, die Nutzern in Situationen realer Zensur, Kapitalverkehrskontrollen oder wirtschaftlicher Notlagen dienen kann.