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Hania Humayun

USA und Indien einigen sich auf Interims-Handelsrahmen mit Zusage für Importe im Volumen von 500 Mrd. $ und Zollsenkungen

Am 7. Februar bestätigten Washington und Neu-Delhi, dass sie sich auf einen Rahmen für ein Interims-Handelsabkommen geeinigt haben, der einen monatelangen Zollstreit zwischen der Regierung von Donald Trump und der Regierung von Narendra Modi beendet. Demnach werden indische Ausfuhren in die USA künftig einem reziproken Zollsatz von 18 Prozent statt bisher 50 Prozent unterliegen, während Indien nach eigenen Angaben beabsichtigt, innerhalb von fünf Jahren US-Energie, Flugzeuge, Metalle, Technologieprodukte und Kokskohle im Wert von 500 Mrd. $ zu importieren. Indien sagte zudem zu, Importe von russischem Öl zu stoppen und den Marktzugang für US-Lebensmittel und Agrarprodukte auszuweiten, wobei beide Seiten auch den digitalen Handel in den Umfang künftiger Gespräche aufnahmen, wie aus gemeinsamen Mitteilungen hervorgeht.