Lücke bei Rückgewinnung von Stablecoins befeuert Streit um GENIUS-Gesetz und Ruf nach einheitlichen Regeln
In den USA verschärft sich die Debatte über den vorgeschlagenen GENIUS Act, da Kritiker warnen, Stablecoin-Emittenten könnten zwar gestohlene Vermögenswerte einfrieren, aber ohne klare Mechanismen zur Rückzahlung an Geschädigte. Branchenvertreter wie Kieran Donnelly, Chief of Staff beim Fintech Circuit und Jurist im Circle Alliance Program, sehen das Hauptproblem in der praktischen Umsetzung und verweisen auf langsame, friktionsreiche Entscheidungen zur Wiedererlangung von Geldern sowie fehlende einheitliche Verfahren zwischen den Emittenten. Donnelly hebt darüber hinaus Risiken bei Self-Custody, das Entstehen stablecoin-spezifischer Zahlungsinfrastrukturen und den Einfluss politischer Zeitpläne auf die Geschwindigkeit einer umfassenden Regulierung hervor.