Südkoreas Finanzaufsicht leitet umfassende Untersuchung gegen Bithumb nach Fehlbuchung von 620.000 BTC ein
Die südkoreanische Finanzaufsicht Financial Supervisory Service (FSS) hat am 6. Februar eine zunächst routinemäßige Prüfung der Kryptobörse Bithumb zu einer umfassenden Untersuchung ausgeweitet, nachdem die Plattform versehentlich 620.000 BTC im Wert von rund 43,1 Milliarden Dollar an Nutzer verteilt hatte, wie Yonhap berichtete. Bithumb hat nach eigenen Angaben den Großteil der fehlgeleiteten Bitcoin zurückgeholt, eine Entschädigung der betroffenen Kunden in Höhe von 110 % ihrer Verluste zugesagt und einen Nutzerschutzfonds von 100 Milliarden Won vorgeschlagen. Der Vorfall nährt zugleich politische Forderungen nach einer strengeren Aufsicht über inländische Kryptoplattformen.