Erwartungen an EZB-Zinserhöhungen steigen sprunghaft, da Energieschock Eurozonen-Ausblick im März 2026 verändert
Am 9. März 2026 sind die Erwartungen an Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank deutlich gestiegen, nachdem Anleger auf einen starken Anstieg der Energiepreise im Zusammenhang mit Spannungen im Nahen Osten reagiert haben. Die Märkte preisen nun zwei Erhöhungen um jeweils 0,25 Prozentpunkte in diesem Jahr ein, wobei der erste Schritt bis Juli erwartet wird und damit die Ende Februar vorherrschenden Wetten auf Zinssenkungen umkehrt. Diese Neubewertung setzt Anleihekurse unter Druck, stützt den Euro und zwingt Investoren, ihre Positionierung in zinssensiblen und energieabhängigen Sektoren zu überdenken.