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Gino Matos

Dragonfly Capital legt vierten 650-Millionen-Dollar-Fonds auf und rückt Token-Unlock-Risiken sowie VC-Schwenk zu Fintech-Infrastruktur in den Fokus

Dragonfly Capital hat seinen vierten Fonds über 650 Millionen Dollar in einem von Fortune als „Massenaussterbeereignis“ beschriebenen Venture-Umfeld geschlossen, was zeigt, dass institutionelle Mittel für ausgewählte Krypto-Manager weiter fließen. Daten von Binance Research, Keyrock, Animoca Brands Research, Memento Research und Tokenomist belegen, dass Token-Launches mit niedrigem Free Float und hoher Fully Diluted Valuation sowie große Unlock-Pläne systematische Verwässerung und Verkaufsdruck erzeugen. Während Projekte wie Backpack, Jupiter und USDai mit KPI-basierten Unlocks, umsatzgebundenen Buybacks oder vollständig transparenten Token-Verkäufen experimentieren, leiden andere unter erheblichem Überhang durch Insider-Unlocks und dünne Liquidität. Ob neues VC-Kapital in tokenlastige Strukturen oder in tokenfreie Fintech-Rails fließt, dürfte bestimmen, wie stark liquide Krypto-Assets von dieser Finanzierung tatsächlich profitieren.