Binance weist Vorwürfe des US-Senats zu Iran-Sanktionen und Geldwäschekontrollen zurück

Binance hat offiziell auf ein Schreiben von US-Senator Richard Blumenthal und zehn weiteren demokratischen Senatoren vom späten Februar reagiert, in dem dem Unternehmen Verstöße gegen Iran-Sanktionen und unzureichende Geldwäschekontrollen vorgeworfen werden. Die Börse erklärte, die in der Anfrage zitierten Medienberichte würden ihre Sanktions- und Compliance-Praxis verzerrt darstellen und verwies auf ein globales Team von über 1.500 Spezialisten sowie die Bearbeitung von mehr als 71.000 Anfragen von Strafverfolgungsbehörden im Jahr 2025. Binance gab an, bei der Sicherstellung von illegalen Vermögenswerten von über 750 Millionen US-Dollar geholfen und seit Anfang 2024 seine Risikoposition gegenüber Hochrisiko-Wallets um rund 97 % reduziert zu haben. Zudem wies das Unternehmen Behauptungen über direkte Transaktionen mit in Iran ansässigen Akteuren zurück.