Bank of England signalisiert weichere Haltung zu Stablecoins und fordert detailliertere Branchenvorschläge
Die Bank of England hat signalisiert, dass sie bereit ist, Teile ihres geplanten Stablecoin-Rahmenwerks, einschließlich der umstrittenen Halteobergrenzen für Privatpersonen und Unternehmen, nach der im November vergangenen Jahres gestarteten Konsultation anzupassen. Vizegouverneurin Sarah Breeden sagte britischen Abgeordneten, die Zentralbank sei offen für alternative Ansätze zur Steuerung von Einlagenabwanderungsrisiken, habe bislang aber nur begrenzt konstruktive Vorschläge aus der Kryptobranche erhalten. Branchenvertreter entgegnen, sie hätten erhebliche Ressourcen in Konsultationsbeiträge investiert und warnen, dass Vorgaben zu Obergrenzen, Kapital und Reserven verhältnismäßig bleiben müssen, wenn das Vereinigte Königreich ein wettbewerbsfähiger Stablecoin-Standort werden soll.