vor 1T
US-Regierung vergibt 300 Mio. US-Dollar an Quantenfirmen und fordert Ausbau der Fertigung
Die US-Regierung stellt über den CHIPS and Science Act Mittel für den Quantencomputing-Sektor bereit: D-Wave Quantum, Rigetti Computing und Quantinuum erhalten jeweils 100 Mio. US-Dollar. D-Wave will damit ein 100.000-Qubit-Annealing-System und eine 10.000-Qubit-Gate-Model-Maschine bauen. Rigetti setzt auf die Miniaturisierung der Ausleseelektronik und Fortschritte in der Chipfertigung, während Quantinuum gemeinsam mit GlobalFoundries die US-basierte Fertigung von Quantenhalbleitern vorantreiben will. Die Maßnahmen sind Teil eines breiteren CHIPS-Programms für neun Quantenunternehmen, zu dem auch eine 1 Mrd. US-Dollar teure Quantenchip-Foundry für IBM in Albany, New York gehört.
vor 1T
8-10
Zahlungsausfälle legen Risse im boomenden Private-Credit-Markt offen
Bei börsennotierten Vehikeln mehrerer großer Private-Credit-Fonds ist die Ausfallquote auf den höchsten Stand seit mindestens 2021 gestiegen. Bei Blue Owl lag der Anteil ausgefallener Kredite im zweiten Quartal bei 2,8% und damit auf einem Fünfjahreshoch. Auch bei Ares, Golub und KKR haben sich interne Watchlists mit wackeligen Schuldnern bis auf die höchsten Niveaus seit dem letzten Fed-Zinserhöhungszyklus ausgeweitet, während die Renditen von zuvor verlässlich über 10% in Richtung 7% oder darunter nachgeben.
8-10
6-25
Brent-Öl fällt kurzzeitig unter 72.48 US-Dollar je Barrel und kehrt auf Vorkriegsniveau vom 28. Februar zurück
Brent-Rohöl rutschte zeitweise unter 72.48 US-Dollar je Barrel und fiel damit auf das Niveau vom 28. Februar vor den ersten Angriffen im Iran-Krieg zurück. Die Schifffahrt durch die Straße von Hormus nimmt wieder zu, nachdem das USIran Memorandum of Understanding vom 17. Juni und eine teilweise Lockerung von Sanktionen Hunderte Schiffe zurück in die Wasserstraße gebracht haben, berichtet die BBC. In den USA sind die Benzinpreise seit dem Hoch im April zwar gesunken, bleiben aber erhöht, weshalb Präsident Trump eine Untersuchung zu möglichen Überhöhungen durch große Ölkonzerne angeordnet hat. Der Ökonom Michael Noel von der Texas Tech University sagte Time, zwischen Rohölpreisen und Preisen an der Zapfsäule gebe es eine Verzögerung.
6-25
6-20
Hackfleisch kostet im Schnitt $8.34 pro Pfund und damit mehr als der US-Mindestlohn von $7.25
USDA-Daten zufolge ist die US-Rinderherde auf den niedrigsten Stand seit 1951 gefallen, nachdem Dürre Viehhalter dazu veranlasste, Mutterkühe früher als geplant auszusondern. Zusätzlich setzt die Gefahr eines Ausbruchs der New-World-Schraubenwurmfliege das Angebot weiter unter Druck. Der landesweite Durchschnittspreis für 80/20-Hackfleisch liegt bei $8.34 pro Pfund und damit deutlich über dem seit 2009 unveränderten föderalen Mindestlohn von $7.25 pro Stunde; damals kostete Hackfleisch etwa $2.20 pro Pfund. Wegen des 2–3-jährigen Produktionszyklus lässt sich die Knappheit kurzfristig kaum beheben.
6-20
6-18
Iran-Krieg gestaltet die Weltwirtschaft strukturell um
Die „New York Times“ schreibt, der Krieg zwischen den USA und Israel mit Iran habe die Öl- und Gasströme im Nahen Osten stark gestört und die Ölpreise deutlich nach oben getrieben. Der Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus OPEC+ setze die Stabilität des Kartells unter Druck. Gleichzeitig steige das Risiko für die Passage durch die Straße von Hormus, was die Angebotslage am Ölmarkt weiter anspanne. Der Beitrag betont, dass es sich um einen strukturellen Schock handele, der kurzfristig nicht durch ein Friedensabkommen umkehrbar sei, und der die Aktivität sowie das Preisniveau im Spot- und Terminhandel mit Rohöl direkt anhebe.
6-18