vor 23 Std.
SK hynix legt neues Mitarbeiterpaket vor: 6,3% mehr Grundgehalt und Wohnkreditlimit für Verheiratete steigt auf 144.000 US-Dollar
SK hynix baut die Mitarbeiterleistungen deutlich aus, darunter eine durchschnittliche Erhöhung des Grundgehalts um 6,3% und eine Verdopplung des Wohnkreditlimits für verheiratete Beschäftigte auf 144.000 US-Dollar. Zudem soll die Beihilfe bei Trauerfällen samt Urlaubstagen auf weitere Angehörige wie Tanten und Onkel ausgeweitet werden. Goldman Sachs erwartet, dass das Unternehmen 2025 bis 2027 einen Free Cashflow von 252 Billionen Won erwirtschaftet und nach einer Rückgabe von 55% an Aktionäre weiterhin rund 70 Billionen Won verbleiben.
vor 23 Std.
7-21
NVIDIA kauft in den USA heimlich Longhaul-Dark-Fiber-Kapazitäten – theoretisch bis zu 7,6 Petabit/Sekunde
NVIDIA kauft in den USA im großen Stil Longhaul-Dark-Fiber und zielt dabei auf bis zu 100 Faserpaare (200 einzelne Fasern); in Kombination mit DWDM ergibt sich rechnerisch eine theoretische Gesamtbandbreite von bis zu 7,6 Petabit pro Sekunde. Das Vorhaben soll sich über drei Jahre erstrecken und Investitionen von 50–100 Milliarden US-Dollar erfordern. Strategisch zielt der Konzern damit auf ein eigenes KI-Rechen- und Netzwerkangebot, um GPU-as-a-Service zu ermöglichen und die Abhängigkeit von Cloud-Anbietern zu senken. NVIDIA hat zudem eine Beteiligung von 9,3% am neuen Cloud-Anbieter Nebius offengelegt.
7-21
7-3
UBS verdoppelt DRAM-Preisprognose, da die Speichernachfrage bis 2027 das Angebot um 17 Punkte übersteigt
UBS hat seine Prognose für den sequenziellen DRAM-Preisanstieg im dritten Quartal von 17% auf 32% angehoben und die Erwartung für NAND von 17% auf 30% erhöht. TrendForce rechnet ebenfalls mit einem sequenziellen Preisanstieg von 18% für DRAM im dritten Quartal sowie 15% für NAND. UBS sieht eine wachsende Angebots-Nachfrage-Lücke (2027: Nachfrage +36.2% gegenüber Angebot +19.3%), wodurch die Knappheit bis ins zweite Quartal 2028 anhalten dürfte.
7-3
6-28
Jefferies erwartet 40%–50% höheren DRAM/NAND-Preise im Q3 2026 und weitere 30%–40% im Q4
Jefferies Equity Research rechnet damit, dass die Preise für DRAM und NAND im dritten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal um 40%–50% steigen und im vierten Quartal um weitere 30%–40% zulegen. Für 2027 stellt der Bericht einen Preisanstieg von 40%–45% im Jahresvergleich in Aussicht und sieht erst 2028 eine mögliche Entspannung, wenn neue Kapazitäten hinzukommen. Als Treiber nennt Jefferies eine angespannte globale Angebotslage, stark steigende AI-Nachfrage und verzögert wirksame neue Produktionskapazitäten; chinesische Anbieter könnten kurzfristig nicht für Entlastung sorgen. Micron habe 16 Strategic Customer Agreements geschlossen, und der Anteil langfristiger Verträge könnte auf 70% steigen, was das Angebot für Konsumgeräte weiter verknappen könnte.
6-28
6-22
Linux-7.2-Kernel-Patch nennt „BlackwellNext“ und weist auf NVIDIA-Vorbereitung für Rubin hin
In einem Linux-7.2-Kernel-Patch ist Unterstützung für eine neue NVIDIA-GPU-Architektur unter dem Codenamen „Blackwell-Next“ aufgetaucht, die faktisch als frühe Treiberanpassung für Rubin (den Nachfolger von Blackwell) eingeordnet wird. Dabei geht es um Readiness-Polling für CXL-Interconnect-Funktionalität. Das wird als Hinweis gewertet, dass Rubin in eine Phase konkreter Vorbereitungen für die Serienfertigung eingetreten ist und damit früher als von vielen im Markt erwartet. Im Fokus steht die AI/HPC-Rechenzentrums-Pipeline; Aussagen zu Consumer-Grafikkarten oder konkrete Auslieferungszahlen werden nicht gemacht.
6-22
6-21
Mesa 26.2 integriert DLSS-Support für den Open-Source-Vulkan-Treiber NVIDIA NVK
Im Entwicklungszweig von Mesa 26.2 wurde erstmals Unterstützung für NVIDIAs DLSS in den Open-Source-Vulkan-Treiber NVK übernommen, wofür die proprietären DLSS-Bibliotheken von NVIDIA eingebunden werden müssen. Damit können Linux-Nutzer DLSS in kompatiblen Vulkan-Spielen aktivieren und KI-gestütztes Upscaling nutzen. Bislang war DLSS unter Linux dafür an NVIDIAs Closed-Source-Treiberstack gebunden, wie Phoronix berichtet.
6-21
6-21
Foxconn beziffert Vera-Rubin-Rechenzentren von NVIDIA auf bis zu 47 Milliarden US-Dollar je 1GW – Stromkosten 1,3 Milliarden US-Dollar pro Jahr
Foxconn hat die Baukosten für ein KI-Rechenzentrum auf Basis der NVIDIA-Vera-Rubin-Architektur mit bis zu 47 Milliarden US-Dollar pro 1GW beziffert und jährliche Stromkosten von 1,3 Milliarden US-Dollar genannt. Ein solches Rechenzentrum soll bis zu 3.557 Server-Racks umfassen, wobei ein Rack rund 9,1 Millionen US-Dollar kosten soll. Zudem liege die Hardware-Abschreibung demnach beim Sechsfachen der Stromrechnung. Erste Systeme seien bereits an große Cloud-Anbieter zur Validierung ausgeliefert worden, während die Produktion im vollen Umfang laufe.
6-21
6-19
AMD und Intel legen mit ACE neue x86-Erweiterungen für KI fest und verankern Matrix-Multiply-Engines sowie Low-Precision-Formate in künftigen CPUs
AMD und Intel haben die jüngste Spezifikation der AI Compute Extensions (ACE) veröffentlicht, die native Matrix-Multiplikationsbefehle für x86, den Tile-Registerzustand sowie die Unterstützung für niedrigpräzise Datenformate definiert. Ziel ist es, KI-Workloads auf Standard-CPUs energieeffizienter und besser skalierbar zu machen. Die Veröffentlichung ist Teil einer abgestimmten Weiterentwicklung des x86-Ökosystems und enthält weder neue Produktankündigungen noch Umsatzprognosen. Sie soll zugleich die technische Ausrichtung von Intel für Edge- und Hybrid-Computing-Szenarien im KI-Umfeld untermauern.
6-19
6-19
ASML-Chef Fouquet: Europa liegt im KI-Wettlauf deutlich zurück, USA kaufen 80% aller fortschrittlichen Chips
ASML-CEO Christophe Fouquet sagte in einem Bloomberg-Interview, das von Elon Musk angekündigte Terafab-Projekt entspreche in der Größenordnung Fabriken, die Millionen Wafer pro Monat fertigen können, vergleichbar mit DRAM-Projekten in Korea. Er betonte, der Ausbau der Kapazitäten für KI-Chips stehe noch am Anfang, während Chiphersteller erst Kapazitäten aufbauen müssten und ASML die nötige Ausrüstung liefern solle. Zudem verwies er darauf, dass die USA 80% aller weltweit produzierten fortschrittlichen Chips kaufen und Europa im Vergleich deutlich zurückliege, so Fouquet gegenüber Bloomberg.
6-19