vor 4 Std.
Ölmarkt entschärfte die Hormuz-Krise vor dem Waffenstillstand – WTI fast 30% unter dem Hoch
Der Text argumentiert, dass die Schließung der Straße von Hormus keinen tatsächlichen Versorgungsengpass ausgelöst hat. Stattdessen hätten zusätzliche Pipeline-Mengen aus Förderländern, höhere Produktion unter anderem in den USA, Kanada und Venezuela sowie ein starker Nachfragerückgang in China, Japan, Korea und Indien (Chinas Importe minus 6.6m b/d) ein „Mini-Überangebot“ entstehen lassen. WTI sei vom Spitzenwert um fast 30% gefallen und liege derzeit bei rund $77 je Barrel. Der Beitrag betont, dass sich die Fundamentaldaten bei Rohöl und Ölprodukten in Richtung Überschuss gedreht hätten; ein sachlicher Bezug zu Blei (Lead) besteht nicht.
Ausgewählt
vor 4 Std.
vor 7 Std.
Gold und Bitcoin: Wie sich das neue Safe-Haven-Drehbuch verändert
Nach Beginn des Iran-Konflikts am 27. Februar 2026 stieg Gold binnen 48 Stunden um 5,2% und stabilisierte sich anschließend nahe $4,700 je Unze. Im 1. Quartal 2026 kauften Zentralbanken weltweit 244 Tonnen Gold im Rekordwert von $193 Milliarden, während Gold-ETFs in einem Monat Zuflüsse von $19 Milliarden verzeichneten und das verwaltete Vermögen auf $669 Milliarden kletterte. Der Beitrag führt die Stärke des Goldpreises auf geopolitisch ausgelöste Safe-Haven-Nachfrage und strukturelle Zentralbankkäufe zurück und beschreibt eine negative Korrelation zu Aktienindizes wie Nasdaq und S&P 500.
vor 7 Std.
vor 15 Std.
Caterpillar-Aktie steigt 2026 um 68% und erreicht Rekordhoch
Die Aktie von Caterpillar (CAT) hat ein neues Allzeithoch erreicht und liegt 2026 bislang 68% im Plus; J.P. Morgan Securities hob das Kursziel auf 1.165 US-Dollar an. Am Optionsmarkt liegt das 10-Tage-Volumenverhältnis von Puts zu Calls im 92. Jahres-Perzentil, ein Signal, das in den vergangenen drei Jahren neunmal auftrat. In der historischen Auswertung lag CAT einen Monat nach solchen Signalen in 100% der Fälle höher, mit einer durchschnittlichen Rendite von 11,3%, sagte Schaeffer's-Analyst Rocky White. Laut dem Bericht gelten Technik und Optionsstimmung damit als kurzfristiger Aufwärtskatalysator.
vor 15 Std.
vor 18 Std.
SpaceX warnt vor Stromnetz-Engpass für KI – eigene Gasturbinen in Mississippi geraten unter Druck
Eine Klage der NAACP wirft der SpaceX-Tochter xAI vor, in Southaven im US-Bundesstaat Mississippi 27 Gasturbinen mit zusammen rund 495 Megawatt ohne Genehmigung zu betreiben und jährlich mehr als 1.700 Tonnen Stickoxide auszustoßen. Das US-Justizministerium beantragte mit Verweis auf nationale Sicherheitsinteressen, in das Verfahren einzugreifen und die Klage abweisen zu lassen; im August ist eine Anhörung angesetzt. In der Klageschrift wird zudem ein tägliches Strafgeld von bis zu 124.426 US-Dollar je Verstoßtag gefordert, was das KI-Geschäft von SpaceX zu einem materiellen rechtlichen und finanziellen Risiko macht.
vor 18 Std.
vor 21 Std.
Märkte vor erstem Fed-Auftritt von Warsh unter Spannung
Am 14. Juni kündigte Trump ein US-Iran-Friedensabkommen an, das die zollfreie Wiederöffnung der Straße von Hormuz und die Aufhebung der Seeblockade vorsieht und Brent auf 83 US-Dollar sowie WTI auf 80 US-Dollar drückte. Die Vereinbarung ist jedoch noch nicht unterzeichnet; die Zeremonie ist für den 19. Juni in der Schweiz angesetzt, während Schäden an LNG-Exportanlagen wie Ras Laffan eine rasche Normalisierung erschweren. Ebenfalls am 19. Juni veröffentlicht die US-Notenbank ihre Zinsentscheidung und hält eine Pressekonferenz ab. Der neue Fed-Chef Warsh könnte dabei die Forward Guidance streichen und den Dot Plot umbauen, was Anleihenmärkte bewegen und die Bewertung von Wachstumsaktien unter Druck setzen könnte.
vor 21 Std.
vor 23 Std.
SpaceX setzt IPO-Preis auf 135 US-Dollar je Aktie und weist 3,2 Mrd. US-Dollar „KI“-Umsatz für 2025 aus
SpaceX hat seinen Börsengang mit 135 US-Dollar je Aktie bepreist und das Unternehmen damit nahe 1,75 Billionen US-Dollar bewertet. Aus dem bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Prospekt geht hervor, dass das „KI-Segment“ 2025 einen Umsatz von 3,2 Mrd. US-Dollar erzielte. Mehr als 85% davon stammen demnach aus dem etablierten Werbe- und Abo-Geschäft von X und nicht aus Grok oder KI-Infrastruktur. Rund 465 Mio. US-Dollar entfallen auf neu ausgewiesene KI-bezogene Erlöse.
vor 23 Std.
vor 1T
Iranische Revolutionsgarden setzen Starlink und Musks Firmen im Nahen Osten auf Angriffsliste
Die iranischen Revolutionsgarden drohen damit, Starlink-Bodenstationen von SpaceX im Nahen Osten sowie Partner und Anlagen im Umfeld von Musks KI-Firma xAI und der Plattform X zu militärischen Zielen zu erklären. Zur Begründung heißt es, diese Infrastruktur unterstütze angeblich US- und israelische Operationen, ohne dass dafür öffentlich Belege genannt werden. Der Bericht verweist zugleich auf eine Vertiefung der russisch-iranischen Zusammenarbeit bei Weltraumaufklärung und Militär. Zudem wird skizziert, dass ukrainische Anti-Drohnen-Ansätze in den Nahen Osten übertragen werden könnten.
vor 1T
vor 1T
KI-Boom lässt die Goldnachfrage der Tech-Branche im Q1 2026 nur um 1% auf 81,6 Tonnen steigen
Der World Gold Council berichtet für das erste Quartal 2026 von einem leichten Anstieg der globalen Goldnachfrage aus dem Technologiesektor um 1% auf 81,6 Tonnen. Zuwächse bei Hochzuverlässigkeitsanwendungen wie KI-Servern (+3% auf 69,3 Tonnen) wurden durch Einsparungen in der Unterhaltungselektronik (dünnere Beschichtungen, Palladium als Ersatz) sowie einen Rückgang in der Zahnmedizin weitgehend ausgeglichen. In Taiwan, Südkorea, China und den USA stieg die KI-bezogene Nachfrage um 5–9%, während Japan und Europa wegen ihrer stärkeren Abhängigkeit von Konsumelektronik um 1–3% nachgaben, so der World Gold Council.
vor 1T
vor 2T
Panthalassa entwickelt schwimmende Rechenzentren auf See und peilt 2027 kommerziellen Betrieb an
Das von Peter Thiel unterstützte Startup Panthalassa aus Portland (Oregon) entwickelt schwimmende Rechenzentren, die ihren Strom selbst erzeugen und 2027 kommerziell einsatzbereit sein sollen. Der Ozean gilt als bislang kaum genutzte Ressource für Energie und Kühlung, doch großskalige Systeme oder Verfahren haben sich bislang nicht als praktikabel erwiesen. CEO und Mitgründer Garth SheldonCoulson bezeichnet das Vorhaben als „total verrückt“, wie er gegenüber Forbes sagte.
vor 2T