vor 1 Std.
Meta steigt aus RE100 aus und setzt für KI-Rechenzentren auf 7,5 GW Gaskraft in Louisiana
Meta hat seinen Austritt aus der RE100-Initiative bestätigt und begründet den Schritt mit dem Bedarf an verlässlicher Stromversorgung für den KI-getriebenen Ausbau seiner Hyperscale-Rechenzentren. Das Unternehmen unterstützt in den USA den Bau von zehn Gaskraftwerken in Louisiana mit zusammen 7,5 Gigawatt sowie ein 200-Megawatt-Projekt in Ohio. Meta hält zugleich an dem Ziel fest, 100% seines jährlichen Stromverbrauchs durch saubere und erneuerbare Energie zu decken, sieht kurzfristig jedoch eine steigende Abhängigkeit von Erdgas. Die Internationale Energieagentur erwartet, dass Erdgas und Kohle bis 2030 über 40% des zusätzlichen Strombedarfs von Rechenzentren abdecken werden.
vor 1 Std.
vor 2 Std.
Megaworld verkauft Immobilien im Wert von 27 Milliarden Pesos an REIT-Tochter MREIT
Der philippinische Immobilienkonzern Megaworld verkauft ein Gewerbeimmobilienpaket im Wert von 27 Milliarden Pesos (437 Millionen US-Dollar) an seine REIT-Einheit MREIT, darunter das Eastwood Mall und das Holiday Inn Express Manila Newport City. Nach Abschluss der Transaktion soll MREIT ein Portfolio von rund 950.000 Quadratmetern verwalten, während die Assets under Management auf 122 Milliarden Pesos steigen. Der Anteil von Büroflächen im Portfolio würde auf etwa 77% wachsen, nachdem Büros bislang rund 95% ausmachten. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Securities and Exchange Commission.
vor 2 Std.
vor 15 Std.
Q2-Bilanzwoche mit 175 S&P-500-Berichten rückt KI-Ausgaben von Meta, Microsoft, Apple und Amazon in den Fokus
In der dichtesten Woche der Q2-Berichtssaison legen Meta, Microsoft, Apple und Amazon aus der Gruppe der „Magnificent 7“ ihre Zahlen vor. Zuvor hatte Alphabet die Mitte seiner für 2026 erwarteten Investitionsausgaben um 15 Milliarden US-Dollar auf insgesamt 200 Milliarden US-Dollar angehoben und damit Sorgen vor zu hohen KI-Investitionen geschürt, woraufhin die „Magnificent 7“ in einer Woche 5,7% verloren. Anleger wollen nun besonders auf die KI-Monetarisierung und die Ausgabendisziplin der vier Unternehmen achten. Parallel dazu berichten auch nicht-technologische Blue Chips wie Procter & Gamble und Chevron.
vor 15 Std.
7-14
IBM warnt vor Umsatz von 17,2 Mrd. Dollar im zweiten Quartal und verweist auf verschobene KI-Ausgaben
IBM warnte am 14. Juli, der vorläufige Umsatz im zweiten Quartal 2024 werde bei 17,2 Milliarden US-Dollar liegen und damit deutlich unter den von der Wall Street erwarteten rund 17,9 Milliarden US-Dollar. Auch der bereinigte Gewinn je Aktie von 2,93 US-Dollar blieb unter dem Konsens von 3,01 US-Dollar. Belastend war vor allem das Infrastrukturgeschäft mit Großrechnern und Hardware, dessen Umsatz um 7% sank, während Software um 5% zulegte und das Beratungsgeschäft weitgehend stagnierte. IBM führte die Lücke auf vorgezogene Käufe von KI-Hardware Ende Juni zurück, die Software- und Beratungsabschlüsse verzögerten; die Aktie fiel vor Börsenstart zeitweise um bis zu 23%.
7-14
7-13
TSMCs CoWoS-Engpass: Kann die bis 2026 ausgebuchte Kapazität die AMD-Rally bremsen?
Der Beitrag argumentiert, dass TSMCs CoWoS-Kapazitäten für Advanced Packaging bis 2026 vollständig ausgebucht sind, mit Lieferzeiten von 52–78 Wochen und einem Ausbau, der in Jahresskalen verläuft. NVIDIA belegt demnach rund 60% der Kapazität, während AMD nur etwa 11% erhält. Weil AMD die begrenzten CoWoS-Ressourcen zugleich auf Venice-EPYC-CPUs und MI400-GPUs verteilen muss, entsteht interne Konkurrenz, die eine schnelle Ausweitung der Auslieferungen bei stark steigender AI-Nachfrage erschwert. Diese physische Begrenzung könne die Umsatzrealisierung von AMD einschränken und stelle angesichts eines Forward-KGV von über 70 auf 2026er Gewinne ein wesentliches Umsetzungsrisiko dar.
7-13
7-9
Gunkul Engineering steigert Gewinn im 1. Quartal 2026 um 24% auf 456 Mio. Baht dank Nachfrage nach grünen Rechenzentren
Der thailändische Erneuerbare-Energien- und Anlagenbauer Gunkul Engineering profitiert von Thailands Vorstoß, ein Hub für grüne Rechenzentren zu werden. Im 1. Quartal 2026 stieg der Nettogewinn im Jahresvergleich um 24% auf 456 Mio. Baht, während der Umsatz ebenfalls um 24% auf 2,6 Mrd. Baht zulegte. Das Unternehmen verweist auf einen EPC-Auftragsbestand von über 100 Mrd. Baht und erwartet einen Jahresumsatz von 10 Mrd. Baht. Gunkul Engineering wurde 1982 gegründet und ist an der thailändischen Börse SET notiert.
7-9
7-8
Kaffeepreise schießen hoch: Futures rücken in die „Meme-Stock“-Zone
Der Bericht beschreibt, dass die Kaffeefutures stark gestiegen sind, weil El-Niño-Wetterrisiken die Ernten in wichtigen Anbaugebieten bedrohen. Der Finanzdienstleister StoneX ordnet die Bewegung als Eintritt in ein Handelsniveau ein, das an „Meme Stocks“ erinnert. Anders als bei Aktien handele es sich um einen plötzlichen Angebotsschock bei einem Agrarrohstoff; als weltweit zweitmeistgehandeltes Gut reagiert Kaffee mit seinen Futures besonders empfindlich auf klimatische Störungen.
7-8
7-7
Pentagon-Etat 2026 weist 13,4 Mrd. US-Dollar für autonome Systeme aus und setzt Signal für Rüstungsaktien
Das US-Verteidigungsministerium weist im Haushaltsantrag für das Fiskaljahr 2026 erstmals einen eigenen Posten von 13,4 Milliarden US-Dollar für „Autonomie“ aus, der Drohnen, Anti-Drohnen-Systeme, unbemannte Schiffe und grundlegende Software umfasst. Als Beispiel nennt der Beitrag Mercury Systems: Das Unternehmen meldete im jüngsten Quartal ein Auftragsplus von 74% und ein Book-to-Bill von 1,48 bei einem Rekord-Backlog von 1,6 Milliarden US-Dollar, was auf vorgezogene Nachfrage in der Rüstungselektronik hindeutet. Getrieben werde der Trend durch steigende weltweite Militärausgaben (2025: 2,887 Billionen US-Dollar) und eine Verlagerung hin zu „verbrauchbaren“ intelligenten Plattformen. Konkrete Handelssignale oder kurzfristige politische Kurswechsel werden nicht thematisiert.
7-7
7-1
Kann Micron seine hohen Margen gegen Chinas Speicher-Offensive behaupten?
Der Bericht analysiert, wie Chinas Speicherhersteller ChangXin Memory Technologies (CXMT) die durch KI ausgelöste DRAM-Knappheit nutzt, um in globale OEM-Lieferketten vorzudringen. Gleichzeitig begrenzen US-Exportbeschränkungen auf ASML-EUV-Lithografie die Effizienz fortschrittlicher Fertigung, was CXMT bei DDR5 mit höheren Kosten und bei HBM mit Verzögerungen in der Massenproduktion belastet. Dadurch bleibt es laut Analyse schwierig, Micron, Samsung und SK Hynix im hochmargigen KI-Speichergeschäft (HBM) zu verdrängen. Microns aktuell hohe Bruttomargen gelten als strukturell gestützt, mittel- bis langfristig könnte jedoch der Ausbau chinesischer Kapazitäten Druck auf den Markt ausüben.
7-1