vor 5 Std.
Schiffsverkehr durch Straße von Hormus fällt am Wochenende auf unter 10 Frachter; Brent und WTI verlieren über 6%
Die Luftangriffe zwischen den USA und Iran sind pausiert, doch die Risiken für zentrale Seewege nehmen zu: Die Huthi im Jemen meldeten Angriffe auf saudi-arabische Öltanker im Roten Meer und drohten mit einer Blockade der Meerenge Bab al-Mandab. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus sank am Wochenende auf weniger als 10 Handelsschiffe, nachdem es vor dem Krieg im Schnitt über 100 pro Tag waren. Brent und WTI fielen jeweils um mehr als 6% an einem Tag – ein Signal, dass Händler eine spürbare Beeinträchtigung wichtiger Energierouten einpreisen. Während US-Aktienindex-Futures zulegten, verlagerten sich die Sorgen am Ölmarkt von einer taktischen Feuerpause hin zu möglichen strukturellen Unterbrechungen.
Ausgewählt
vor 5 Std.
7-1
USA heben Exportkontrollen für Anthropics Claude Fable 5 und Mythos 5 auf
Das US-Handelsministerium hat Exportkontrollen für Anthropics fortschrittlichste KI-Modelle Claude Fable 5 und Mythos 5 aufgehoben und damit den Zugang für Nutzer im Ausland wieder ermöglicht. Zuvor war die Auslandsnutzung nach dem Fund einer Jailbreak-Möglichkeit ausgesetzt worden, mit der sich Sicherheitsmechanismen von Fable umgehen ließen. Nach einer gemeinsamen Absicherung der Modelle durch Anthropic und die US-Regierung wurde die Maßnahme zurückgenommen, ohne dass Details zu den technischen Anpassungen genannt wurden. Der Vorgang betrifft die Durchsetzung von KI-Regulierung und steht nicht im Zusammenhang mit Finanzkennzahlen, Aufträgen oder Umsätzen börsennotierter Unternehmen.
7-1
6-30
Umfrage: Zentralbanken wollen Dollarbestände in den nächsten zehn Jahren senken und Gold aufstocken
Mehr Zentralbanken planen in den nächsten zehn Jahren, ihre Dollarbestände zu reduzieren statt auszubauen – erstmals seit Beginn der Erfassung der Anlageabsichten im Jahr 2023. Zugleich wollen 51% der befragten Zentralbanken ihre Goldreserven erhöhen, ein Rekordwert; als Gründe nennen sie steigende geopolitische Risiken und wachsende Zweifel an der Stabilität des internationalen Währungssystems, wie eine OMFIF-Umfrage zeigt. Der Anteil des US-Dollars an den Devisenreserven sank im vergangenen Jahr auf ein 20-Jahres-Tief, während Euro und Renminbi an Attraktivität gewinnen. Die Entwicklung unterstreicht eine stärkere Nachfrage nach Absicherung, die die Goldallokation und die Preisdynamik stützt.
6-30
6-23
KI-Ausverkauf reißt Südkoreas Kospi um 10% nach unten
Der südkoreanische Leitindex Kospi brach am Dienstag um 10% ein und löste eine Handelsunterbrechung von 20 Minuten durch einen Circuit Breaker aus. SK Hynix und Samsung, die zusammen rund 50% der Kospi-Marktkapitalisierung ausmachen, verloren jeweils mehr als 12% und zogen weitere Tech-Werte im asiatisch-pazifischen Raum mit nach unten. In Japan fiel der Nikkei um 3,6%, Softbank sackte um 15% ab; in den USA rutschte der Nasdaq um 1,3% und der S&P 500 um 0,8%, während NVIDIA 3%, Micron 8% und Marvell 7% verloren. Die im Text erwähnten leicht sinkenden Ölpreise wurden mit Fortschritten bei Iran-Friedensgesprächen erklärt und stehen nicht in einem direkten Ursache-Wirkungs-Zusammenhang mit dem KI-Ausverkauf.
Ausgewählt
6-23