vor 1 Std.
ICG-Aktien steigen nach €1,2 Milliarden Management-Buyout auf €8 je Aktie
Die Irish Continental Group (ICG) hat einem von der Unternehmensführung angeführten Buyout im Volumen von €1.2 billion zugestimmt, der das Unternehmen von der Börse nehmen würde. Aktionäre sollen dabei €8 a share in bar erhalten, was einem Aufschlag von 28.2% auf den Schlusskurs am Freitag entspricht. Initiator ist die Management-Holding Bluefin Bidco, die vier Führungskräften gehört, die zusammen etwa 23.7% der ICG-Aktien halten. Die Offerte ist vom ICG-Vorstand einstimmig empfohlen, steht jedoch noch unter dem Vorbehalt der Aktionärszustimmung und der regulatorischen Freigaben.
vor 1 Std.
vor 1 Std.
Fuels for Ireland warnt vor Preisschub von 35 Cent je Liter bei Benzin und Diesel bis Januar
Der CEO des Branchenverbands Fuels for Ireland warnt, dass Benzin- und Dieselpreise bis Januar um insgesamt 35 Cent je Liter steigen könnten. Auslöser seien die geplante Wiedereinführung der Verbrauchsteuer samt NORA-Abgabe ab September, eine Erhöhung der CO2-Steuer am Budgetabend sowie eine weitere Anhebung der Verpflichtung zu erneuerbaren Kraftstoffen im Transportsektor zum 1. Januar. Zusätzlich treibe eine erneute Eskalation im Nahen Osten die Kosten, da die Schifffahrt durch die Straße von Hormus eingeschränkt und Versicherungen teuer seien. Der Diesel-Großhandelspreis sei in den vergangenen 2,5 Wochen bereits um mehr als 20 Cent je Liter gestiegen, wie tägliche Platts-Großhandelspreise nahelegten, die sich in Irland rasch auf den Markt übertragen.
vor 1 Std.
vor 2 Std.
Shein warnt vor Zollbelastungen nach Quartalsverlust und senkt IPO-Erwartung auf 400–500 Milliarden US-Dollar
Shein legt in seinem ersten Vor-IPO-Dokument dar, dass die Aufhebung der US-de-minimis-Zollbefreiung und ein zusätzlicher EU-Aufschlag auf niedrigwertige Importe die Geschäfte belasten. Der US-Umsatz sank demnach im Jahresvergleich um 14,3%, die operative Marge ging zurück, und die erwartete IPO-Bewertung wurde deutlich auf 400–500 Milliarden US-Dollar gesenkt. Goldman Sachs, Morgan Stanley und JPMorgan fungieren als gemeinsame Sponsoren des geplanten Hongkong-Börsengangs. Der Vorgang unterstreicht den Druck strengerer grenzüberschreitender Handelsregeln auf die Börsenpläne chinesischer Unternehmen und auf die Qualität der Investmentbank-Transaktionen.
vor 2 Std.
7-24
SAP senkt Gewinnziel für 2026 und signalisiert Kosten der KI-Offensive
SAP hat die Prognose für den Non-IFRS-Betriebsgewinn 2026 auf 11,8–12,2 Mrd. Euro gesenkt, nachdem die KI-bezogenen Zukäufe Dremio und Prior Labs einen verwässernden Effekt von mehr als 100 Mio. Euro hatten. Am Ziel für den Cloud-Umsatz 2026 von 25,8–26,2 Mrd. Euro hält der Konzern fest. Im zweiten Quartal stieg der Cloud-Umsatz auf 6,28 Mrd. Euro, ein Plus von 24% im Jahresvergleich; der aktuelle Cloud-Auftragsbestand legte auf 22,93 Mrd. Euro zu, ein Plus von 26%. Die Anpassung ist eine Änderung der Gewinnprognose und verschiebt damit kurzfristig den Bewertungsanker der SAP-Aktie.
7-24
6-19
EZB-Ratsmitglied Wunsch hält weitere Zinserhöhung im Juli trotz Iran-Abkommen für möglich
EZB-Ratsmitglied Pierre Wunsch sagte, trotz eines starken Ölpreisrückgangs nach einem vorläufigen Abkommen zwischen Washington und Teheran könne die Europäische Zentralbank die Zinsen bereits im Juli oder im September nochmals um 25 Basispunkte anheben. Ausschlaggebend sei, ob sich die Inflation über Energie hinaus ausweite – insbesondere im Dienstleistungssektor, dessen Teuerung im Mai auf 3,5% von 3% gestiegen sei. An den Märkten gilt derzeit eine Anhebung im September als wahrscheinlicher; maßgeblich seien Daten zur Nicht-Energie-Inflation und zu den Löhnen. Wunschs Aussagen stützen damit die Erzählung von „zäher“ Inflation, während niedrigere Ölpreise den Energiepreisdruck dämpfen.
6-19