9-2
FX Daily: Risiken sprechen für einen stärkeren US-Dollar
Fed-Gouverneur Christopher Waller wird voraussichtlich betonen, dass eine Zinserhöhung vor der FOMC-Sitzung am 16. September wahrscheinlich bleibt – sofern die Daten nicht überraschend taubenhaft ausfallen. Der Markt sieht inzwischen als neue Basisannahme eine Zinserhöhung der Fed im September. Der Dollar hält sich nach den jüngsten Gewinnen stabil, und USD/JPY dürfte angesichts der restriktiven Signale im Bereich 160–162 erhöht bleiben. Die Bank of Canada wird am 2.25% festhalten, während die Kerninflation als gut verankert gilt.
9-2
8-3
Türkische Jahresinflation sinkt im Juli auf 31,8%, Kerninflation zieht auf 29,9% an
Die Jahresinflation in der Türkei ist im Juli auf 31,8% gefallen und setzte damit ihren Abwärtstrend fort, liegt aber weiterhin deutlich über dem Jahresziel der Zentralbank von 24% und der Markterwartung von 26%. Die Kerninflation stieg im Jahresvergleich auf 29,9% und deutet darauf hin, dass der zugrunde liegende Preisdruck nicht nachgelassen hat. Im Juli legte der Monatsdurchschnitt von USD/TRY um 1,7% zu; der jährliche Anstieg liegt bei rund 17% und damit deutlich unter der Inflationsrate, was auf anhaltende Wechselkursinterventionen der türkischen Zentralbank zur Unterstützung ihres Disinflationsziels hindeutet. Die Daten wirken sich direkt auf die Bewertung von Lira-Anlagen und den Bedarf an Währungsabsicherung aus.
8-3
7-27
Deutscher Ifo-Index steigt im Juli auf 86.6 und legt damit den dritten Monat in Folge zu
Der Ifo-Geschäftsklimaindex in Deutschland ist im Juli auf 86.6 gestiegen und damit den dritten Monat in Folge zugelegt; besonders deutlich zog die Erwartungskomponente um 2.6 Punkte auf 86.7 an. Gleichzeitig gab die Lageeinschätzung nach, und das Niveau liegt weiterhin unter dem Fünfjahresdurchschnitt. Der Text führt den Anstieg vor allem auf einen kurzfristigen Optimismus nach dem USIran Memorandum of Understanding zurück, während zuletzt wieder steigende Energiepreise, höhere Risiken durch den Nahostkonflikt und rekordniedrige Wasserstände des Rheins die Industrie-Lieferketten und den Wachstumsausblick belasten.
7-27