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Zentralbanken kaufen 41 Tonnen Gold, während die Preise den vierten Monatsverlust in Folge verbuchen
Der Goldpreis fiel im Juni um 11.7% und verzeichnete damit den vierten Monat in Folge mit Verlusten. Gleichzeitig kauften Zentralbanken weltweit netto 41 Tonnen Gold, was auf eine weiterhin robuste institutionelle Nachfrage hindeutet. Der Markt fokussierte sich jedoch stärker auf zunehmende Erwartungen weiterer Zinserhöhungen durch die US-Notenbank sowie darauf, dass die Lage im Nahen Osten keine nennenswerten Safe-Haven-Käufe auslöste, wodurch Gold unter Druck blieb. Die Zahlen stammen aus der jüngsten monatlichen offiziellen Statistik zu Zentralbankkäufen und spiegeln die physische Angebots- und Nachfragedynamik wider.
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Brent-Öl gibt Kriegsaufschlag vollständig ab und fällt rund 40% auf Vorkriegsniveau
Der Preis für Brent-Rohöl ist von seinem März-Hoch nahe 120 US-Dollar je Barrel um rund 40% gefallen. Am Mittwoch notierte Brent bei etwa 72.25 US-Dollar je Barrel. Damit ist der gesamte Kriegsaufschlag aus dem Preis herausgelaufen, und der Markt kehrt in eine Vorkriegs-Zone technischer Unterstützung zurück. Die Bewegung folgt auf festgefahrene Diplomatie zwischen Iran und den Vereinigten Staaten.
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Iran verweigert Treffen mit US-Gesandten in Doha, Ölpreise steigen am 30. Juni
Iran lehnte am 30. Juni in Doha ein Treffen mit den US-Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff ab; stattdessen empfing Katars Premierminister die US-Vertreter. Das iranische Außenministerium erklärte, die Räumung von Minen in der Straße von Hormus sei durch das im Juni unterzeichnete Memorandum of Understanding (MoU) abgedeckt und benötige keine externe Hilfe, wie Al Jazeera berichtete. Die Entwicklung verstärkte die Sorgen des Marktes über geopolitische Risiken am Golf und ließ die Hoffnung auf eine Waffenruhe in dem anhaltenden Krieg schwinden. In der Folge zogen die Ölpreise an.
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