vor 9 Std.
Öl steigt auf 105 US-Dollar je Barrel, Gas und Finanzierungskosten ziehen wegen Nahost-Konflikt an
Der eskalierende Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat zur faktischen Schließung der Straße von Hormus geführt und damit die weltweite Versorgung mit Rohöl und Gas beeinträchtigt, wodurch der Ölpreis auf 105 US-Dollar je Barrel stieg. Brent kletterte am Mittwoch wieder über 100 US-Dollar je Barrel und setzte den Anstieg fort, während auch die Gaspreise kräftig anzogen. Präsident Trump sagte am Mittwoch, er rechne nicht mit einem Ende der Kämpfe vor den US-Zwischenwahlen im November. Die Sorge vor höherer Inflation ließ die britischen Anleiherenditen auf den höchsten Stand seit Jahrzehnten steigen.
vor 9 Std.
vor 1T
Benzinpreise in Großbritannien steigen binnen einer Woche um 5 Pence je Liter auf 167,17 Pence
Die Durchschnittspreise für Kraftstoff in Großbritannien sind binnen einer Woche um 5 Pence je Liter gestiegen: Unverbleites Benzin liegt bei 167,17 Pence pro Liter, Diesel bei 188,63 Pence. Damit handelt es sich um den größten Wochenanstieg seit April. Hintergrund sind stark gestiegene Ölpreise, nachdem der US-Israel-Krieg mit Iran die Rohölversorgung im Nahen Osten beeinträchtigt und Brent wieder auf 100 US-Dollar je Barrel getrieben hat, wie Daten des RAC zeigen.
vor 1T
vor 1T
Brent-Öl steigt am Mittwoch erstmals seit Juli auf über 100 US-Dollar je Barrel nach US-Schlägen und Houthi-Angriffen
Der Preis für Brent-Rohöl stieg am Mittwoch erstmals seit Juli auf über 100 US-Dollar je Barrel. Zuvor hatte das US-Militär am Dienstag nach eigenen Angaben fünf iranische Tanker angegriffen, während die Houthi-Miliz ihre Angriffe auf Saudi-Arabien fortsetzte und sich die Lage im Nahen Osten weiter zuspitzte. Der Konflikt hat zur faktischen Schließung der Straße von Hormus geführt, über die 20% des weltweiten Öl- und Flüssigerdgas-Transports laufen und über die Saudi-Arabien rund 90% seines Rohöls exportiert, wodurch das Risiko von Lieferunterbrechungen steigt.
vor 1T
9-5
Richard Branson macht „törichte Anführer“ für steigende Flugpreise verantwortlich
Virgin-Gründer Richard Branson sagt, die Spannungen im Nahen Osten hätten die Produktion und den Transport von Öl behindert und damit die Preise für Flugtreibstoff nach oben getrieben. Der europäische Referenzpreis für Kerosin sei von rund 800 US-Dollar je Tonne auf 1.450 US-Dollar gestiegen, nachdem er im April zeitweise über 1.800 US-Dollar gelegen habe. Virgin Atlantic erhebt deshalb Zuschläge von 50 Pfund in der Economy, 180 Pfund in der Premium-Klasse und 360 Pfund in der Business-Klasse.
9-5
9-3
Uber kündigt mehr als 3.000 Stellenstreichungen im Zuge einer umfassenden Umstrukturierung an
Uber will weltweit mehr als 3.000 Stellen abbauen, was etwa 10% der Belegschaft entspricht, um Managementebenen zu reduzieren und Ausgaben stärker auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Durch die Umstrukturierung soll die Mitarbeiterzahl auf ein Niveau wie 2021 zurückgehen. Zudem verschärft das Unternehmen seine Bürovorgaben und verlangt von nahezu allen Beschäftigten die Arbeit in festgelegten Standorten. Analysten zufolge könnten die Kürzungen jährliche Einsparungen von bis zu $2bn bringen; nach der Ankündigung stieg die Aktie um nahezu 2%.
9-3
9-2
Anleihemärkte unter Druck: Tech-Konzerne platzieren über 219 Mrd. US-Dollar, Hormuz-Krise treibt Zinsen nach oben
Die großvolumigen Anleiheemissionen großer US-Techkonzerne und die Eskalation rund um die Straße von Hormus erhöhen den Aufwärtsdruck auf die globalen Finanzierungskosten. Seit Jahresbeginn haben „Hyperscaler“ wie Google, Amazon und Meta Anleihen im Umfang von über 2190亿美元 begeben, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr; einige Häuser erwarten für das Gesamtjahr 4000至5000亿美元. Gleichzeitig treiben die militärische Konfrontation zwischen den USA und Iran in der Straße von Hormus sowie steigende Energiepreise die Inflationserwartungen. Die Märkte preisen damit ein Umfeld dauerhaft hoher Zinsen ein.
9-2
9-1
Frankreich erhebt Gebühren auf Ultrafast-Fashion von Shein und Temu – bis zu 19,50 € pro Kleidungsstück ab 2030
Frankreich hat gestaffelte Gebühren auf Fast-Fashion-Artikel eingeführt, die bis 2030 je Kleidungsstück auf bis zu 19,50 € steigen können; die Obergrenze liegt bei 50% des Vorsteuerpreises. Für 2026 sind unter anderem 0,50 € für Unterwäsche, 2 € für T-Shirts, 9 € für Jeans und 12 € für eine Jacke vorgesehen. Mit der Maßnahme will die Regierung den Verkauf günstiger Kleidung über Online-Plattformen wie Shein und Temu eindämmen.
9-1
8-28
Unilever stellt Colman’s Mustard aus Norwich zum Verkauf
Unilever hat angekündigt, die Marke Colman’s Mustard sowie zugehörige Vermögenswerte zum Verkauf zu stellen. Die 1814 gegründete Marke ist eng mit Norwich verbunden und betrieb dort 160 Jahre lang eine Fabrik. Der Schritt erfolgt vor einem geplanten Zusammenschluss von Unilever und dem US-Lebensmittelkonzern McCormick und soll mögliche wettbewerbsrechtliche Bedenken im Vorfeld adressieren, wie ein Unilever-Sprecher erklärte. Der Deal wird auf rund £48bn geschätzt.
8-28