vor 22 Std.
Rubis und ATF Fuels rechnen auf den Kanalinseln mit weiteren Preisrückgängen an der Zapfsäule
Die beiden großen Treibstoffanbieter der Kanalinseln, Rubis und ATF Fuels, berichten, dass die Preise an den Zapfsäulen in Guernsey und Jersey seit Wochen sinken, weil niedrigere Großhandelspreise zunehmend weitergegeben werden. Nach einem durch den Iran-Krieg ausgelösten Höchststand im Mai gingen die Benzin- und Dieselpreise wieder zurück. Im Juni fiel der Dieselpreis um 17p pro Liter und damit so stark wie in keinem Monat seit 2000, während Benzin nur moderater nachgab, wie der RAC mitteilte. Beide Unternehmen betonen, dass weitere Senkungen möglich sind, falls die globalen Großhandelspreise weiter fallen.
vor 22 Std.
vor 2T
Nordirische Industrie warnt vor „katastrophalen“ Folgen neuer Stahlabgaben ab 1. Juli 2026
Großbritannien und die EU führen ab 1. Juli 2026 parallel neue Kontrollen für Stahlimporte ein: Das Vereinigte Königreich senkt seine zollfreien Kontingente um 51%, die EU um 47%; oberhalb der Quoten werden 50% Zoll fällig. Unternehmen in Nordirland, besonders im industriekonzentrierten Mid Ulster, sind auf importierten Stahl angewiesen und berichten von stark steigenden Kosten, wodurch einzelne Betriebe bereits Produktion ins Ausland verlagern. Branchenvertreter warnen, die Maßnahmen würden die Exportwettbewerbsfähigkeit schwächen, Jobs gefährden und Millionen Pfund Umsatz ins Ausland abfließen lassen. Die Wirtschaftsministerin in Stormont kritisiert, die Strategie berücksichtige die Auswirkungen auf nachgelagerte Betriebe zu wenig.
vor 2T
7-3
BBC: Instagram schaltete in Indien bezahlte Anzeigen für Material zu sexuellem Kindesmissbrauch
Eine BBC-Recherche kommt zu dem Ergebnis, dass Instagram in Indien bezahlte Anzeigen geschaltet hat, die Material zu sexuellem Kindesmissbrauch bewerben und Nutzer mit Schlagworten wie „rape video“ zu Telegram-Kanälen weiterleiten. Meta teilte mit, man habe mehrere Anzeigen deaktiviert und Konten gesperrt, allerdings habe das Prüfsystem innerhalb von 24 Stunden die Entfernung einer Anzeige mit einem weinenden kleinen Mädchen abgelehnt und sie als nicht gegen die Richtlinien verstoßend eingestuft, so die BBC. Der Fall wurde nach Angaben der BBC an indische Strafverfolgungsbehörden sowie an das National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC) gemeldet. In den USA wurde Meta zuvor in einem ähnlichen Verfahren zur Zahlung von $375m verurteilt.
7-3
7-2
Singapur beschlagnahmt Villa im Wert von 55 Mio. S$ wegen mutmaßlichen Schmuggels von Nvidia-Chips
Die Polizei in Singapur hat eine Luxusimmobilie im Wert von 55 Millionen Singapur-Dollar beschlagnahmt und erklärt, ein Teil des Kaufpreises stamme mutmaßlich aus illegalen Erlösen aus dem Schmuggel von Nvidia-KI-Chips. Im Zentrum der Ermittlungen steht der Verdacht, dass lokale Tech-Firmen wie die Aperia Group Serverbestellungen mit falschen Angaben zum Endverwendungszweck aufgegeben haben, um US-Exportkontrollen zu umgehen. Das US-Justizministerium hatte Singapur zuvor als wichtigen Transitknotenpunkt zur Verschleierung illegaler Lieferungen nach China bezeichnet. Nach Angaben der Behörden ist es 2025 der erste Fall, in dem im Rahmen solcher Ermittlungen auch Unternehmensjuristen verfolgt werden.
7-2
7-1
Britische Haushalte sollen Zählerstände melden, während die Energiepreise steigen
Die britische Regulierungsbehörde Ofgem hebt die Preisobergrenze an: Die Gasrechnungen für Haushalte steigen um 24%, die Stromrechnungen um 5%, vor allem wegen höherer Gaskosten. Cornwall Insight erwartet, dass die Folgen des US‑israelischen Kriegs mit Iran die Energiepreise bis in den Winter stützen; eine vorläufige Waffenruhe bedeute eher eine Pause als eine Lösung, und Details einer möglichen Endvereinbarung seien für den Markt entscheidend. Der neue Ofgem‑Preisdeckel gilt für 33 millionen Haushalte, und die geringe Verbreitung von Smart Metern erhöht den Druck, Zählerstände zeitnah zu übermitteln.
7-1
7-1
Australien verklagt Amazon wegen mutmaßlich unfairer Prime-Verträge mit über einer Million Abonnenten
Die australische Wettbewerbs- und Verbraucherbehörde ACCC verklagt Amazon und wirft dem Konzern vor, zwischen November 2023 und August 2025 bei über einer Million jährlicher Prime-Abonnenten unfaire Vertragsklauseln verwendet zu haben. Demnach habe Amazon in Prime Video Werbung eingeführt und Nutzer, die werbefrei bleiben wollten, zu zusätzlichen Zahlungen verpflichtet. Nach Darstellung der ACCC seien vorauszahlende Kunden dadurch auf ein schlechteres Leistungsniveau gesetzt worden, ohne Anspruch auf Rückerstattung oder wirksame Abhilfe. Das Verfahren befindet sich in einem frühen Stadium; es gibt bislang weder Strafen noch eine gerichtliche Entscheidung.
7-1