vor 10 Std.
KI-Boom und Zollunsicherheit treiben Kupferpreis auf Rekordhoch von 6,89 US-Dollar je Pfund
Kupfer-Futures in New York schlossen am Mittwoch bei 6,89 US-Dollar je Pfund und markierten damit ein Allzeithoch, bevor die Notierungen am Donnerstag um 5% nachgaben. Gleichzeitig verengt sich das Angebot aus Kupferminen: Vorläufigen Daten der International Copper Study Group zufolge sank die globale Minenproduktion im ersten Halbjahr 2026 um 1,1% gegenüber dem Vorjahr, in Chile um 6,6%. Auf der Nachfrageseite sorgt der KI-Boom für zusätzlichen Bedarf, während US-Zölle von 50% auf halbfertige Kupferprodukte die Unsicherheit erhöhen. Der Kupferpreis liegt in diesem Jahr um mehr als 15% im Plus und in den vergangenen 12 Monaten um 40%.
vor 10 Std.
7-30
Cyclospora-Ausbruch belastet Taco Bell trotz starkem Quartal von Yum Brands
US-Gesundheitsbehörden haben Taco Bell mit einem Cyclospora-Ausbruch in Verbindung gebracht, woraufhin der Kundenverkehr in den Filialen Mitte Juli um 30% einbrach und bis zum 23. Juli weiterhin 20% unter dem Tagesdurchschnitt lag. Infolge des Ausbruchs wurden fast 100 Menschen ins Krankenhaus eingeliefert; Todesfälle wurden nicht gemeldet. Die Yum-Brands-Aktie ist seit Anfang Juli um rund 8% gefallen, obwohl der Quartalsgewinn auf 8,53 Mrd. US-Dollar stieg und die weltweiten Same-Store-Umsätze um 3% zulegten.
7-30
7-1
Fed-Chef Kevin Warsh tritt bei EZB-Treffen in Sintra erstmals auf internationaler Bühne auf
Fed-Vorsitzender Kevin Warsh ist bei der EZB-Konferenz in Sintra erstmals auf internationaler Bühne aufgetreten und stellte gemeinsam mit anderen Notenbankchefs den Nutzen von Forward Guidance infrage. Seine Aussagen fallen in eine Phase erhöhter Unsicherheit, nachdem der PCE-Inflationsindikator in den USA infolge des Iran-Kriegs ein Dreijahreshoch erreicht hat. Das stärkt die Erwartung, dass die Fed die Zinsen in diesem Jahr anheben oder länger hoch halten könnte. Warsh betonte die Priorität des 2%-Inflationsziels, während die jüngsten Projektionen der Fed nur einen Befürworter einer Zinssenkung für dieses Jahr zeigen.
7-1
6-19
Verzögerte Iran-Friedensgespräche: Zweite Phase beginnt holprig wie die erste
Die für Luzern geplanten technischen Gespräche der zweiten Phase der US-Iran-Friedensverhandlungen sind verschoben worden, nachdem ein Memorandum zunächst aus der Ferne unterzeichnet wurde und der US-Vizepräsident seine Reise absagte. Aus Teheran kamen zugleich deutliche Zweifel an den Absichten von US-Präsident Donald Trump sowie Warnungen vor einem festgelegten Vergeltungsmechanismus bei Vertragsbruch oder überzogenen Forderungen. Der Fokus der nächsten Gesprächsrunde soll auf dem sensiblen Thema des iranischen Atomprogramms liegen, während für eine endgültige Einigung nur ein 60-Tage-Fenster bleibt.
6-19
6-19
Weltweit fehlen nach Schließung der Straße von Hormus 1,15 Milliarden Barrel Öl
Der Artikel berichtet, dass die Straße von Hormus wegen des US-Iran-Konflikts fast vier Monate geschlossen gewesen sei und dadurch weltweit dauerhaft 11,5亿桶 an Rohölangebot verloren gegangen seien. Zugleich seien die strategischen Reserven der Internationalen Energieagentur sowie die US-Strategiereserve auf den niedrigsten Stand seit 1990 gefallen, während der Umschlagplatz Cushing im US-Bundesstaat Oklahoma eine betriebliche Stressschwelle erreicht habe. Obwohl die Meerenge inzwischen wieder geöffnet sei, könne das Wiederauffüllen der Lagerbestände etwa ein Jahr dauern. Damit bestehe kurzfristig ein reales Risiko, dass physische Bestände austrocknen, was Spot- und Terminmärkte direkt belaste.
Ausgewählt
6-19
6-15
Trump setzt Iran 60-Tage-Frist für Atomabkommen und stellt erneut US-Militärgewalt in Aussicht
Präsident Donald Trump hat Iran eine neue 60-Tage-Frist für ein Atomabkommen gesetzt und zugleich mit US-Militärgewalt gedroht, während Teheran weiter trotzigt und Israel auf ein militärisches Vorgehen drängt. Der Text zieht Parallelen zu April 2025, als ein ähnlicher Zyklus vor den ersten israelischen Angriffen auf Iran und dem späteren US-Schlag gegen iranische Nuklearanlagen stand. Er beschreibt die Eskalation als neue Phase des regionalen Konflikts mit Folgen für die Sicherheitslage im Nahen Osten und Sorgen um die globale Energieversorgung. Als mögliche Übertragungswege nennt der Beitrag einen unmittelbaren Druck auf den Ölmarkt und eine steigende Nachfrage nach Gold als sicherem Hafen.
Ausgewählt
6-15