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Südkoreas Leitindex KOSPI bricht um über 12 % ein – stärkster Rückgang seit 2008
Der südkoreanische Aktienindex KOSPI ist in der jüngsten Sitzung nach einem Verlust von 7 % am Vortag um weitere mehr als 12 % eingebrochen und verzeichnet damit den heftigsten Rückgang seit 2008. Der Handel mit KOSPI und Kosdaq wurde an der Börse in Seoul zeitweise durch automatische Handelsunterbrechungen gestoppt, während Anleger auf kriegsbedingte Spannungen im Iran und im Nahen Osten, Gewinnmitnahmen und Sorgen über die hohen Energiekosten von KI-Rechenzentren reagierten. Globale Aktienindizes in Japan und den USA zeigten sich ebenfalls volatil, während der Kryptomarkt weitgehend stabil blieb, mit einem Anstieg von Bitcoin um 0,6 % und einer gesamten Marktkapitalisierung von rund 2,3 Billionen US‑Dollar.