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Jake Claver: XRP braucht deutlich höhere Preise, um Zahlungsflüsse im Bankmaßstab zu bewältigen
Die seit Langem geführte Debatte über die Marktkapitalisierung von XRP verfehle die entscheidende Frage: Kann das Netzwerk Zahlungsströme im institutionellen Maßstab aufnehmen, ohne dass die Ausführungskosten aus dem Ruder laufen, sagt Jake Claver, CEO der Digital Ascension Group. In einem Video vom 26. März bezeichnete Claver die Marktkapitalisierung als ungeeignetes Maß für die funktionale Stärke eines digitalen Assets und erklärte, der XRP-Preis müsse materiell steigen, wenn das Asset jemals Abwicklungen im Bankmaßstab tragen soll. Zur Begründung stellte er einen „Liquidity Index“ vor, der sechs Faktoren bündelt: Markttiefe, Liquiditätskontinuität, Slippage, verfügbare Angebotsmenge, Abwicklungsgeschwindigkeit und Zugang. Aus dieser Gesamtsicht folge, dass für ein Zahlungs-Asset nicht spekulatives Aufwärtspotenzial, sondern ein ausreichend hoher Preis entscheidend sei, um große Transaktionen praktikabel zu machen.